Winterpause auf der Autobahn

Freie Fahrt in Dornbirn ab Freitag. Andere Baustellen werden in Kürze abgeschlossen.
Dornbirn, Nenzing, Bludenz Gute Nachrichten für Verkehrsteilnehmer: Auf der A 14 sollte der Verkehr bald wieder flüssiger fließen. An einer Stelle sind die Arbeiten so gut wie abgeschlossen. Andere Baustellen schickt die Asfinag in die Winterpause.
Noch reiht sich auf der Rheintalautobahn praktisch eine Baustelle an die andere. Zwischen Dornbirn-Nord und Dornbirn-West werden seit März 2023 unter anderem die Fahrbahn und mehrere Brücken saniert. Parallel dazu läuft der Neubau der beiden Parkplätze bei Dornbirn-Nord. Ebenfalls im März hat die Asfinag zwischen Nenzing und Nüziders mit der Generalsanierung von drei Brücken begonnen. Im Bereich der Anschlussstelle Bludenz-Montafon ist bereits seit September 2021 ein Sicherheitsausbau im Gange.

Neuer Parkplatz
Den Anfang macht Dornbirn. Die Baustelle zwischen Dornbirn-Nord und Dornbirn-West soll heute, Freitag (17. November), „ohne Behinderungen“ für den Verkehr freigegeben werden. „Die restlichen Maßnahmen außerhalb bzw. unter den Brücken laufen voraussichtlich noch bis Mitte Dezember 2023“, erläutert Asfinag-Projektleiter Christian Hartmann. Die Bauarbeiten in diesem Bereich sind allerdings nur für dieses Jahr abgeschlossen. Im Frühjahr wird die zweite Bauetappe eingeläutet und die Baustelle weiter in Richtung Dornbirn-Nord gerückt. Definitiv vor der Fertigstellung steht der Parkplatz in Fahrtrichtung Deutschland. Sofern das Wetter mitspielt, ist die Verkehrsfreigabe noch vor Weihnachten und die Gesamtfertigstellung im Jänner 2024 vorgesehen. Beim Parkplatz auf der gegenüberliegenden Seite in Fahrtrichtung Innsbruck wurde laut Hartmann in der Zwischenzeit die Vorlastschüttung zur Untergrundkonsolidierung fertiggestellt. „Geplant ist, im Sommer 2024 mit den Neubaumaßnahmen zu beginnen und diese bis Ende 2024 abzuschließen“, führt er aus.

Fortsetzung folgt
Im Bereich Nenzing gibt es voraussichtlich mit Ende November 2023 zumindest vorübergehend wieder freie Fahrt. „Auch hier werden die restlichen Maßnahmen außerhalb bzw. unter den Brücken noch bis Mitte Dezember 2023 weitergeführt“, sagt Christian Hartmann. Die Fortsetzung folgt nächstes Jahr, wenn die Brücke über die Bahnstrecke ebenfalls instandgesetzt wird.

Ins Finale gehen langsam, aber sicher die Arbeiten bei der Anschlussstelle in Bludenz. „Wie es derzeit ausschaut, werden wir die Arbeiten bis zum 7. Dezember abschließen. Das heißt, der Vollausbau von der Anschlussstelle bis zum Kettenanlegeplatz an der S 16 ist dann praktisch fertig“, berichtet der zuständige Projektleiter Andreas Färber.
Zum Start der Wintersaison stehen in diesem Bereich somit zwei Fahrspuren zur Verfügung. „Im Bestand hatten wir eine Ausfahrtspur und eine Fahrspur in Richtung Arlberg. Durch den Rückstau auf der Ausfahrtspur ist es zum Rückstau auf der A 14 gekommen. Jetzt haben die Verkehrsteilnehmer, auch die, die sich nicht rechtzeitig einordnen, die Möglichkeit, dass sie am ersten Fahrstreifen und auf der Ausfahrtspur stehen und dann sollte hoffentlich der andere Verkehr Richtung Arlberg vorbeifließen können“, erläutert Färber die Idee hinter der Maßnahme. Bis Frühsommer 2025 soll der komplette Abschnitt bis zum Steigungsbereich Glasbühel zweispurig ausgebaut sein. Damit die Arbeiten bis dahin fertig werden, wird über den Winter weitergearbeitet. „Geplant sind nur zwei Wochen Betriebsruhe über Weihnachten“, ergänzt der Projektleiter.
