Hinter den Kulissen: Bürgermeister-Wechselzeit

Das Bürgermeisterkarussell nimmt Fahrt auf.
Chefs gesucht Im Frühjahr 2025 werden in Vorarlbergs Gemeinden neue Bürgermeister gewählt. Wer mit einem Amtsbonus antreten möchte, sollte da schon eine Zeit im Amt sein. Deshalb nimmt das Bürgermeisterkarussell jetzt Fahrt auf.
In Götzis wird Christian Loacker (61) von Manfred Böhmwalder (54) abgelöst. In Mäder wird Rainer Siegele (66) im Frühjahr sein Amt an Daniel Schuster (44) übergeben. Wolfurt wählte am Freitagabend Angelika Moosbrugger (56) zur Nachfolgerin von Christian Natter (63). In Nüziders übernimmt am 29. September Florian Themessl-Huber (42) von Peter Neier (49). Schuster ist in diesem Quartett eine Ausnahme. Er arbeitet in der Privatwirtschaft. Böhmwalder ist Geschäftsführer der Wirtschaftsgemeinschaft, Themessl-Huber leitet die Landespressestelle, Moosbrugger ist ausgebildete Lehrerin. Wer im öffentlichen Dienst oder zumindest in dessen nahem Bereich arbeitet, ist oft mit einem Rückkehrrecht ausgestattet. In der Privatwirtschaft meistens nicht. Aus den Gemeindestuben des Landes hört man deshalb immer häufiger, dass es schwierig sei, politische Mitstreiter aus der Privatwirtschaft zu finden, geschweige denn für ein Amt zu begeistern.
Wird interessant, wie es den anderen geht, die gerade Nachfolger suchen. Denn das Karussell wird sich weiter drehen. In Feldkirch ist fraglich, ob Wolfgang Matt (68) noch einmal kandidieren wird. In Nenzing könnte Florian Kasseroler (63) sein Amt übergeben.