Meistermacher Heimo Lindner bleibt in Hohenems

Eishockey-Meistermacher Heimo Lindner wird auch in den kommenden zwei Jahren die sportlichen Geschicke des Hohenemser SC leiten.
Hohenems Auch nach vier Jahren fühlt sich der gebürtige Kärntner in der Nibelungenstadt beim HSC wohl. Nun verlängerte er seinEngagement bei den Steinböcken um weitere zwei Jahre.
Beginnen wir mit einem kurzen Blick in die Vergangenheit. Wie sieht Ihr Resümee der abgelaufenen Saison aus? Was waren die Gründe für die Stärke des HSC?
Für uns hat von Anfang an die Erfahrung und die Kadertiefe gesprochen. Egal welche Linie, egal welcher Spieler am Eis stand, wir mussten nicht auf den Gegner schauen und konnten unser Tempo gehen und unser System durchziehen. Wir alle wussten, dass wir zu den Favoriten zählen und haben uns der Aufgabe gestellt. Jeder im Team hat die Vorgaben umgesetzt und den nötigen Spaß, den Respekt, das Engagement und die Leidenschaft an den Tag gelegt um dementsprechend erfolgreich zu sein. Erfolg ist nicht selbstverständlich, es gehört sehr viel Arbeit dazu.
Was hat für Sie den Ausschlag gegeben, weitere zwei Jahre in Hohenems zu unterschreiben?
Die Beweggründe weiterhin in Hohenems arbeiten zu dürfen waren heuer ein wenig anders zu beurteilen und zu überlegen als zuvor. Was will ich als Trainer erreichen? Inwieweit sind Familie, Job und Sport zu vereinen? Ich habe mich nach diversen Überlegungen und Angeboten anderer Vereine und vor allem aber aus dem Aspekt der Leidenschaft wieder für Hohenems entschieden. Wir sind in den letzten Jahren zu einer Familie geworden und diese möchte ich nicht missen. Großer Dank gilt hier dem Vertrauen von Michael Töchterle, dem gesamten Vorstand und natürlich der Mannschaft.
In der kommenden Saison wird man wieder an der Tiroler Landesliga teilnehmen. Gibt es im Hinblick auf den Kader schon erste Entscheidungen.
Wir sind mit der Kaderplanung und der Vorbereitung mehr oder weniger fertig – ein Großteil der Mannschaft wird uns erhalten bleiben. Natürlich wird es den oder anderen Neuzugang geben und der ein oder andere wird uns verlassen. Dazu werden die Entscheidungen in den kommenden Tagen und Wochen fallen und bekannt gegeben.
Sie arbeiten nun schon einige Jahre in Hohenems. Wie beurteilen Sie die Entwicklung des Klubs?
Wir sind aufgrund der Infrastruktur einen großen Schritt weitergekommen. Hierzu gilt ein großes Dank der Stadt Hohenems auszusprechen. Ohne Hallendach werden wir jedoch keine weiteren großen Schritte setzen können.