Dicke Luft in den eigenen vier Wänden vermeiden

Gesund / 26.08.2020 • 10:00 Uhr
Dicke Luft in den eigenen vier Wänden vermeiden
Regelmäßig die Fenster für ca. zehn Minuten zu öffnen, verleiht Wohnung, Büro, Klassenzimmer den entscheidenden Frischekick. Shutterstock

Warum das Raumklima gerade in Coronazeiten so wichtig ist und wie befreiend Lüften ist.

Schwarzach Wo fühlen Sie sich wohler und aktiver: in der freien Natur oder im voll besetzten Büro? Wo können Sie besser durchatmen: im Garten, ihrer Terrasse oder der Wohnung? Die Antwort wird wohl eindeutig zugunsten der unbegrenzten Freiheit im Freien ausfallen – dies hat uns gerade auch der vergangene Coronashutdown gewiesen.

Zwei Drittel des Lebens im Innern

Der Grund liegt dabei nicht nur im Anblick der Naturschönheiten, vielmehr in der Qualität der Luft, die uns zum Atmen zur Verfügung steht: Während die reine, saubere Luft in einem bestimmten Verhältnis aus Stickstoff, Sauerstoff, Argon, Kohlendioxid und einer Vielzahl an Edelgasen besteht, wird diese im Rauminnern von vielerlei Einflüssen beeinflusst – jedoch meist nicht zum Guten: Bausubstanz, Möbel, Wandfarben, Bodenbeläge, Tiere, Pflanzen, ja wir Menschen selbst verändern die Zusammensetzung unserer Umgebungsluft, das Raumklima in dem wir uns bewegen.

Gerät nun das gesunde Luftverhältnis aus seinem natürlichen Gleichgewicht, hat dies direkte Auswirkungen auf unseren Organismus: Müdigkeit, Konzentrations- und Leistungsschwäche, Kopfschmerzen, im schlimmsten Fall (etwa bei Schimmelbefall) gesundheitsgefährdende Reaktionen sind die Folgen.

Entscheidende Faktoren

Welches aber sind die entscheidenden Faktoren für ein gutes, gesundes Raumklima? Hier spielen Luftfeuchtigkeit, Lufttemperatur, Luftionen, Lüften, Pflanzen, Bausubstanz, Möbel und Wohnmaterialien die entscheidenden Rollen.

In diesem Sinne sollte also bereits bei der Planung bzw. Anschaffung einer Immobilie auf die Baumaterialien geachtet werden: Die Attribute Nachhaltigkeit und Natürlichkeit stehen hier ganz oben auf. Holz etwa ist ein warmer Baustoff, der Feuchtigkeit aufnehmen und abgeben kann und somit für ein natürlich regulierendes Raumklima sorgt. Eine Eigenschaft, mit denen auch Häuser in Massivbauweise bestechen. In weiterer Folge sollte bei der Auswahl der Wände, Böden und Einrichtungsgegenstände Wert auf natürliche Materialien gelegt werden: Kalk, Lehm, Holz, Steingut oder Wolle unterstützen die Luftqualität maßgeblich.

Unterstützung aus der Natur

Weiters filtern bewusst ausgesuchte Pflanzen Schadstoffe und Staub und reinigen auf diese Weise die Luft beziehungsweise verbessern das Raumklima. Darüber hinaus agieren sie als natürliche Luftbefeuchter. Apropos Luftfeuchtigkeit: Heizen, Duschen oder Kochen, ja sogar das Atmen beeinflussen die Zusammensetzung der Luft maßgebend – während diese im Winter meist zu trocken ist (zu wenig Luftfeuchtigkeit), ist sie jetzt im Sommer zu feucht (also zu viel Luftfeuchtigkeit).

Die Zauberformel, um nun die empfohlenen Richtwerte (siehe Kasten) erzielen zu können, lautet hier Lüften. Lüften, aber richtig gemacht: Denn nicht stundenlanges Kippen von Fenstern, vielmehr das stoßweise Querlüften für ca. zehn Minuten und das mehrmals am Tag lautet hier die goldene Regel.

Drei auf einen Streich

Mit diesem Vorgehen können zudem gleich zwei bzw. drei Fliegen mit einem Streich geschlagen werden: Denn durch korrektes Lüften kann auch die Raumtemperatur ideal unter Kontrolle gehalten bzw. optimal geregelt werden. Klar ist das Empfinden für angenehme Grade ein sehr individuelles, doch gibt es für die verschiedenen Räume in einer Wohnung empfohlene Richtwerte (siehe Factbox).

Mit dem regelmäßigen Öffnen der Fenster wird zudem so manch dicke, unangenehm empfundene Raumluft mit frischer ausgetauscht. Ein Umstand, der gerade in den immer noch anhaltenden Coronazeiten ein wesentlicher ist. Denn so wird die mit dem Virus angereicherte Luft, Stichwort Aerosole, regelmäßig ins Freie verbannt, die Ansteckungsgefahr der anderen Raumteiler minimiert und so wesentlich der Verbreitung entgegengewirkt.

Der dritte und somit letzte Lüftungsstreich ist somit geschlagen.

richtwerte

Raum Luftfeuchtigkeit Temperatur

Wohnzimmer 40 bis 60 Prozent 20 bis 23 °C

Schlafzimmer 40 bis 60 Prozent 16 bis 18 °C

Badezimmer 50 bis 70 Prozent 23 °C

Küche 50 bis 60 Prozent 20 bis 22 °C

Büro 40 bis 60 Prozent 20 °C

Keller/Abstellraum 50 bis 60 Prozent 10 bis 15 °C

Dicke Luft in den eigenen vier Wänden vermeiden
www.energie-kraft.at

Positive Energie aus der Flasche

Laterns Was verströmt zudem Wohlbefinden, verleiht zusätzliche Energie im eigenen Umfeld, im geliebten Zuhause, im frequentierten Büro? Die Antwort liegt in Laterns: Dort kreieren Birgit und Guntram Reisch sogenannte Energiesprays. Die in kleine Fläschchen abgefüllten Essenzen bestehen aus reinem Wasser aus dem Laternsertal, angereichert mit fachmännisch und individuell abgestimmten Kräutern, die aus dem eigenen Garten oder der Natur im Vorarlberger Seitental stammen. Versprüht auf Möbel, Kleidung, den menschlichen oder tierischen Körper oder einfach direkt im Raum, entfalten sie ihre Wirkung hautnah. Ins Sortiment reihen sich neben Essenzen für diverse Lebensabschnitte oder abgestimmt auf die vier Jahreszeiten, auch jene für ein harmonisches Raumklima: Der dafür geschaffene Reiningungsspray etwa enthält Essenzen der reinigenden Brennnessel sowie des Ackerschachtelhalms, des schützenden Holders und weiteren wertvollen Kräutern. In Zusammenarbeit mit einem heimischen Produzenten bietet das Energetikerehepaar seit Neuestem auch zwei Duftmischungen auf Ölbasis an, deren Wirkungen, insbesondere auf Kraft und Klarheit abzielt und sich mittels Zugabe in eine Duftlampe oder einen Diffuser noch länger im Raum hält.