Spektakuläre Schlussübung der Dornbirner Feuerwehr

Vorarlberg / 23.10.2023 • 16:10 Uhr
Die Dornbirner Feuerwehr probte bei der HTL Dornbirn im Schoren den Ernstfall.
Die Dornbirner Feuerwehr probte bei der HTL Dornbirn im Schoren den Ernstfall.

Die Dornbirner Feuerwehr demonstrierte auf den Gelände der HTL ihre Einsatzbereitschaft.

Dornbirn Ein Feuerwehrauto nach dem anderen biegt von der Höchsterstraße Richtung HTL Dornbirn ein, Sirenenalarm hallt durch die Luft, ein lautes „Wasser marsch“ ertönt über dem Pausenhof und nebenan kommt die Bergeschere bei einem verunfallten Auto in den Einsatz. Dramatische Szenen, die sich vergangenen Samstag bei der HTL Dornbirn und dem neuen Schulgebäudekomplex des Sportgymnasiums im Schoren abspielten – allerdings nur zur „Show“. Unter dem Motto „Schnell wie die Feuerwehr” zeigten die Dornbirner Feuerwehrleute bei ihrer alljährlichen Abschlussübung wie sie in unterschiedlichen Szenarien Leben retten und Gefahren bannen.

Die Szenarien wirkten äußerst realistisch und gaben einen guten Einblick in die Arbeit der Feuerwehr.
Die Szenarien wirkten äußerst realistisch und gaben einen guten Einblick in die Arbeit der Feuerwehr.

Zahlreiche Besucherinnen und Besucher folgten der Einladung, dem Spektakel beizuwohnen und der Freiwilligen Feuerwehr bei ihren Einsätzen einmal über die Schulter zu blicken. Die beeindruckten Gesichter der Zaungäste sprachen dabei Bände.

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Die Übung umfasste verschiedene Einsatzszenarien, die von den Feuerwehrmännern und -frauen mit vollem Einsatz und äußerst realistisch bewältigt wurden. So wurde unter anderem in der der Chemie-Werkstatt ein Gefahrguteinsatz simuliert, während gleichzeitig eine Rettung vom Dach mittels Drehleiter inszeniert wurde. „Wir sind ja sozusagen auch schon ein bisschen geübt in Sachen Ernstfall, denn wir hatten tatsächlich in den vergangenen Wochen schon dreimal Brandalarm an der Schule. Diese Schlussübung unterstreicht somit auch noch einmal die Bedeutung der Feuerwehr Dornbirn, die für die Sicherheit in der Region, bei öffentlichen Gefahrenlagen und bei Katastrophen sorgt“, betonte HTL-Direktor Michael Grünwald.

Was wenn Chemikalien im Schullabor austreten? Die Feuerwehr wäre bereit.
Was wenn Chemikalien im Schullabor austreten? Die Feuerwehr wäre bereit.

Im Außenbereich demonstrierten die Feuerwehrleute außerdem eine technische Hilfeleistung nach einem Verkehrsunfall und die Jugendfeuerwehr führte einen Löschangriff vor. Viele Kinder und Jugendliche waren auch gekommen, um sich das Spektakel anzusehen. So auch Tobias und Mia Aigner, die ihren Vater Andreas in Aktion sehen wollten. „Unser Papa ist schon seit 20 Jahren bei der Freiwilligen Feuerwehr und wir sind sehr stolz auf ihn“, erklärte Sohn Tobias, der sich ebenfalls vorstellen kann, einmal der Feuerwehr beizutreten.

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Mit über 260 Mitgliedern, darunter 200 aktiven Feuerwehrfrauen und -männern, ist die Feuerwehr Dornbirn die größte Wehr im Land. Das Einsatzaufkommen für die Ehrenamtlichen ist in den letzten Jahren stetig gestiegen, mittlerweile verzeichnet die Feuerwehr Dornbirn rund 600 Einsätze im Jahr.

Mit voller Montur ging es zum Einsatz.
Mit voller Montur ging es zum Einsatz.

Weiters nimmt sie eine Schlüsselrolle in den Sonderbereichen Gefahrgut, Strahlenschutz und Technische Hilfeleistung ein, wobei ihre spezialisierte Ausrüstung und geschultes Personal in ganz Vorarlberg zum Einsatz kommen – eindrücklich vorgeführt bei der vergangenen Abschlussübung, die zeigte, wie wichtig die Freiwilligen Feuerwehren für unsere Sicherheit sind. CTH

Mit der Drehleiter ging es aufs Dach.
Mit der Drehleiter ging es aufs Dach.
Lagebesprechung bei den Feuerwehrleuten.
Lagebesprechung bei den Feuerwehrleuten.
Bei der Übung wurden unterschiedliche Einsatzszenarien geprobt.
Bei der Übung wurden unterschiedliche Einsatzszenarien geprobt.
Stadrätin Marie Louise Hinterauer, Bürgermeisterin Andrea Kaufmann, HTL-Direktor Michael Grünwald und Kommandant Gerold Hämmerle.
Stadrätin Marie Louise Hinterauer, Bürgermeisterin Andrea Kaufmann, HTL-Direktor Michael Grünwald und Kommandant Gerold Hämmerle.
Tobias und Mia schauten ihrem Papa Andreas bei dessen Arbeit zu und zeigten sich stolz.
Tobias und Mia schauten ihrem Papa Andreas bei dessen Arbeit zu und zeigten sich stolz.
Familie Klein war wasserfest und mit großem Interesse bei der Abschlussübung dabei.
Familie Klein war wasserfest und mit großem Interesse bei der Abschlussübung dabei.