Landhaus-Befragungen in der Wirtschaftsbund-Affäre

Vorarlberg / 23.09.2023 • 13:00 Uhr
Die Wirtschaftsbund-Affäre sorgt weiterhin für Ermittlungen der Staatsanwälte. <span class="copyright">VN/Lerch</span>
Die Wirtschaftsbund-Affäre sorgt weiterhin für Ermittlungen der Staatsanwälte. VN/Lerch

Die WKSTA ermittelt weiter gegen den Wirtschaftsbund.

Bregenz Die Befragungen in der Wirtschaftsbund-Affäre sind in eine neue Runde gegangen. Wie die Landespressestelle auf VN-Anfrage bestätigt hat, wurden am Freitag mehrere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der Landesverwaltung befragt.

Insgesamt stehen zehn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf der Liste der Ermittler. Sie sollen über die Weihnachtsfeiern des ehemaligen Wirtschaftslandesrats Karlheinz Rüdisser Auskunft geben.

Wie berichtet, hatte der Wirtschaftsbund die Kosten für die Weihnachtsfeiern übernommen. Laut Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft könnte es sich dabei um versuchte Vorteilsnahme handeln – also Korruption. Denn der Wirtschaftsbund könnte so versucht haben, Einfluss auf Rüdisser zu nehmen. Auf diesen Feiern waren vor allem Abteilungsvorstände geladen, aber auch enge Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Rüdissers.

Vor einiger Zeit wurden schon einmal Verwaltungsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter bezüglich Weihnachtsgeschenke befragt, die der Wirtschaftsbund bezahlt hatte. Der Umstand zeigt: Die Ermittlungen in dieser Causa gehen weiter.