Dornbirner Volksschüler lernen bei inatura alles über Küken und Ei

Vorarlberg / 24.03.2023 • 17:30 Uhr
Die Drittklässler hatten viel Spaß beim Experimentieren mit den Eiern. <span class="copyright">cth</span>
Die Drittklässler hatten viel Spaß beim Experimentieren mit den Eiern. cth

Drittklässler gingen auf Tuchfühlung mit den flauschigen kleinen Vögeln.

Dornbirn Kürzlich war es wieder so weit, die inatura Dornbirn lud Volksschulkinder zum spannenden und vor allem sehr anschaulichen Museumsunterricht. Die Drittklässler der VS Leopold waren zu Gast, um sich das alljährliche und beliebte „Osterküken-Programm“ der inatura nicht entgehen zu lassen.

Liebe auf den ersten Pick.
Liebe auf den ersten Pick.

Bevor die Kinder dem eigentlichen Höhepunkt, dem Kennenlernen mit den frisch geschlüpften Küken, zusteuerten, hatte Museumspädagogin Elisabeth Ritter noch einige spannende Informationen rund um das Ei mit im Gepäck. So stand zunächst Experimentieren auf dem Programm und die Schulkinder lernten, wieso ein frisches Ei im Glas zu Boden sinkt und ein altes an der Oberfläche schwimmt. Im alten Ei hat sich bereits viel Luft gesammelt und die verleiht diesem dann sozusagen Schwimmflügel.

Im Glas konnten die Kinder erkennen, welches Ei alt und welches frisch war.
Im Glas konnten die Kinder erkennen, welches Ei alt und welches frisch war.

„Auch beim Aufschlagen kann man erkennen, ob ein Ei frisch oder schon alt ist“, erklärte Ritter und demonstrierte dies sogleich. Weiters startete die Gruppe einen Versuch mit einem in Essig eingelegten Ei, das sich plötzlich wie ein Gummiball anfühlte, und lehrte so spielerisch alles über die Eischale und das Eihäutchen.

Rührei für alle!
Rührei für alle!

Ein großes Raunen ging schließlich durch den Schulungsraum, als die Museumspädagogin ein extra mitgebrachtes Straußenei präsentierte. Dieses durften die Schülerinnen und Schüler dann vorsichtig aufbohren und ausblasen und staunten, dass aus dem riesigen Ei sage und schreibe ein Liter Flüssigkeit rauskam. Perfekt für ein Rührei, das schließlich gemeinsam zubereitet wurde und für die ganze Klasse zum Probieren ausreichte.

So flausching sind ganz junge Küken.
So flausching sind ganz junge Küken.

Dann war es aber endlich so weit und das aufgeregte Warten hatte ein Ende – die Begegnung mit den jüngsten und wohl süßesten Bewohnern der inatura. Frisch in der Nacht zuvor geschlüpft, präsentierten sich die Osterküken bereits von ihrer frechsten und zutraulichsten Seite und so war der Andrang bei den Kindern groß, um einmal so ein zartes Knäuel in den Händen zu halten und die jungen Tiere bei ihren ersten Entdeckungen zu beobachten.

Auch das Straußenei wurde verarbeitet und durfte von den Kindern eigenhändig aufgebohrt werden.
Auch das Straußenei wurde verarbeitet und durfte von den Kindern eigenhändig aufgebohrt werden.

Mit viel neuem Wissen und zahlreichen kuschligen Erinnerungen machten sich die Drittklässler anschließend wieder auf in Richtung Schule und freuen sich nun als frischgebackene „Küken- und Ei-Profis“ noch ein bisschen mehr auf Ostern. cth

Der Bann war schnell gebrochen und die Kinder und Küken fassten gegenseitiges Vertrauen.
Der Bann war schnell gebrochen und die Kinder und Küken fassten gegenseitiges Vertrauen.
Noch etwas schüchtern krochen die Küken aus dem Körbchen.
Noch etwas schüchtern krochen die Küken aus dem Körbchen.