Neue Gemeindespitze in Gaschurn

Vorarlberg / 30.09.2020 • 12:20 Uhr
Im Gemeindevorstand: Vize-Bgm. Josef Tschofen, Markus Durig, Bgm. Daniel Sandrell und Markus Netzer (Baumeister Klaus Schröcker war bei der Sitzung nicht anwesend). <span class="copyright">sco</span>
Im Gemeindevorstand: Vize-Bgm. Josef Tschofen, Markus Durig, Bgm. Daniel Sandrell und Markus Netzer (Baumeister Klaus Schröcker war bei der Sitzung nicht anwesend). sco

Daniel Sandrell folgt Martin Netzer als Bürgermeister nach.

Gaschurn „Es gibt wohl keinen schöneren Platz, an dem wir leben könnten“, schwärmte der Gaschurner Alt-Bürgermeister Martin Netzer vor Kurzem im Vallülasaal in Partenen. Dorthin hatte Netzer in seiner Funktion als Wahlleiter die neugewählte Gemeindevertretung zur konstituierenden Sitzung geladen. Zu den Höhepunkten der Versammlung zählten die Wahl von Markus Durig, Markus Netzer und Baumeister Klaus Schröcker in den Gemeindevorstand und die Wahl von Josef Tschofen zum Vizebürgermeister.

Herausfordernde Zeit

Martin Netzer zeigte sich in seinen Abschiedsworten glücklich, dass es ihm möglich war, sich für die Gemeinde einzusetzen: zuerst vier Jahre als Gemeindesekretär und danach mehr als 15 Jahre als Bürgermeister. Sein Dank galt allen, die ihn in seinem Amt unterstützt und sich für Gaschurn und Partenen eingesetzt haben. „Es war eine schöne und herausfordernde Zeit. Ich habe viel gelernt und Erfahrungen machen können, die mein Leben wirklich bereichert haben“, betonte Netzer. Namentlich dankte der Alt-Bürgermeister den ehemaligen Vizebürgermeistern Thomas Riegler und Ruth Tschofen und zudem seiner Ehefrau Cornelia mit den Söhnen Reto und Beat. Die neuen Bürgermeister werden am 27. Oktober durch Bezirkshauptmann Harald Dreher angelobt – ab dann sind sie offiziell im Amt.

Hohe Lebensqualität

Der neue Bürgermeister Daniel Sandrell dankte für die überwältigende Zustimmung bei der Wahl und das Vertrauen, das in ihn und die Volkspartei-Bürgerliste gesetzt worden ist. „Damit werde ich in den kommenden fünf Jahren mit vollem Elan und gut überlegt zum Wohl der Bevölkerung und unserer schönen Gemeinde arbeiten.“ Zudem freue er sich auch auf die Zusammenarbeit mit der Gemeindevertretung. Wichtig in der neuen Legislaturperiode seien Sandrell das moderne und attraktive Wohnen, das Setzen von Wirtschaftsimpulsen und die Schaffung von Arbeitsplätzen, der Einklang von Tourismus, Landwirtschaft und Wirtschaft und eine funktionierende Nahversorgung, um nur einige Beispiele zu nennen. „Ich werde bemüht sein, über die Parteigrenzen hinaus zusammenzuarbeiten. Ich denke, es ist sehr wichtig, wenn Projekte und Beschlüsse gemeinsam getragen werden und somit die hohe Lebensqualität in Gaschurn-Partenen erhalten und verbessert werden kann.“ Martin Netzer dankte er für die „großartige Arbeit“, die er als Bürgermeister der Gemeinde geleistet hat. „Martin hat sich stets durch seine Geradlinigkeit ausgezeichnet. Mit seinem Ehrgeiz und seiner Zielstrebigkeit hat er vieles für unsere Gemeinde erreicht: Talabfahrt, Wohnbau, Ansiedelung von Betrieben und vieles mehr.“

Blasmusik und Salutschüsse

Unter den Gratulanten bei der konstituierenden Sitzung befanden sich die beiden Gaschurner Altbürgermeister Heinrich Sandrell und Gerhard Blaas, St. Gallenkirchs Bürgermeister Josef Lechthaler sowie eine Abordnung der Ortsfeuerwehr Partenen. Die Bürgermusik Gaschurn-Partenen erfreute nach der Sitzung mit festlichen Klängen, und der Kameradschaftsbund und Schützenverein Gaschurn/Partenen feuerte Ehrensalven ab. Bürgermeister Maximilian Friedrich aus der Gaschurner Partnergemeinde Berglen – vor den Toren Stuttgarts gelegen – konnte leider nicht ins Montafon anreisen. Er hatte eine Rede vorbereitet, die auf der Homepage der Gemeinde Gaschurn veröffentlicht ist. SCO