Öffentliche Verkehrsmittel schränken Fahrzeiten ein

Die ÖBB haben kaum mehr Fahrgäste, Vorarlberg stellt Fahrpläne auf Samstagsfahrplan um.
Bregenz Am Montag wurden im Nah- und Fernverkehr der ÖBB um 70 Prozent weniger Fahrgäste verzeichnet, der Umsatz brach um 80 Prozent ein. Das liege auch am ausgesetzten Unterricht und am faktisch nicht stattfindenden internationalen Bahnverkehr. “Wir haben als staatliches Unternehmen eine besondere Verantwortung für Österreich und die nehmen wir auch wahr”, erklärt Bahn-Chef Andreas Matthä. Zwar werden Fahrpläne ausgedünnt, jedoch nicht im Nahverkehr zu Stoßzeiten, damit die Passagiere Platz haben.
REX fährt nur morgens und abends
In Vorarlberg bedeutet das: Die Bahnlinie S1 fährt ab Montag zwischen Bludenz und Lindau im Halbstundentakt. Auf der Linie S3 gibt es keine weitere Änderung. Der Betrieb zwischen Bregenz und Lustenau bleibt aufrecht. Regionalexpress-Züge (REX) sind ab Mittwoch nur mehr zwischen 6:00 Uhr und 8:00 Uhr sowie zwischen 15:00 Uhr und 19:00 Uhr unterwegs. Ausgenommen sind die Zu- und Abbringer zum und vom Railjet.
Die Montafonerbahn fährt ab Mittwoch tagsüber im Stundentakt. Der letzte Zug des Tages startet um 20:04 Uhr ab Schruns und um 20:37 Uhr ab Bludenz.
Bus fährt nach Samstagfahrplan
Der Busverkehr wird ab Donnerstag in den meisten Regionen auf den Samstagfahrplan umgestellt und endet zwischen 19 und 21 Uhr. Innerhalb der Quarantänezone am Arlberg wird der Busverkehr komplett eingestellt. Langen am Arlberg wird weiterhin von der Linie 90 und den ÖBB angefahren. Aktuelle Fahrpläne sind unter vmobil.at zu finden. Die Servicebüros des Verkehrsverbunds sind nur noch am Vormittag geöffnet.