Nach 60 Jahren zurück am BG Dornbirn

Der Maturajahrgang 1965 besuchte seine ehemalige Schule und verglich einst und jetzt.
Dornbirn Während sich die heutigen Achtklässler des BG Dornbirn noch auf ihre mündlichen Maturaprüfungen vorbereiten, hat diese Besuchergruppe das Kapitel Schule längst abgeschlossen. Vor genau 60 Jahren legten sie hier ihre Reifeprüfung ab – und kehrten nun zum Jubiläum an ihre damalige Wirkungsstätte zurück.

Damals und heute
Die einstige achte Klasse des Realgymnasiums umfasste 1965 vier Schülerinnen und zwölf Schüler; zehn von ihnen nahmen an der kleinen Feier teil. Direktor Christof Bohle empfing sie mit einem Quiz, das den Wandel der Schule verdeutlichte: Wo einst 514 Lernende aus sechs Ländern und drei Religionsgemeinschaften unterrichtet wurden, lernen heute 832 Jugendliche mit 30 Staatsbürgerschaften und zehn Konfessionen am BG Dornbirn. Auch die Matura selbst hat sich gewandelt: Direktor Bohle zeigte den Gästen die Unterlagen der diesjährigen schriftlichen Zentralmatura. „Der Anspruch ist keineswegs geringer geworden“, so Bohle.

Auch die „traditionelle“ Rivalität zwischen dem Bundesgymnasium Dornbirn und dem BORG Schoren kam zur Sprache. „Jetzt, da der Sohn meines Vorgängers im Schoren das Direktoramt am BGD übernommen hat, ist das Gleichgewicht hergestellt“, bemerkte Norbert Häfele, der dem BORG Schoren bis zu seinem Ruhestand 2010 vorstand.

Nach dem Eintrag ins Gästebuch schnupperten die Ehemaligen noch Unterrichtsluft: In der sechsten Klasse frischten sie bei Lateinlehrerin Birgit Schlachter ihre Sprachkenntnisse auf. „In fünf Jahren kommen wir wieder“, versprachen sie – „und in zehn Jahren dann alle mit dem Rollator.“ LCF





