Immo-Preise auch 2021 im Steigflug
Vorarlberg 2020 mit höchster Preissteigerung, auch heuer teurer.
Dornbirn Die Preise für Wohnimmobilien sind im vergangenen Jahr in Vorarlberg deutlich über dem Bundesländerschnitt gestiegen – die Preise für Wohnungen um 16 Prozent, jene für Einfamilienhäuser um zehn Prozent. Bundesweit betrug die Preissteigerung im Coronajahr sieben bzw. sechs Prozent. Klar, dass die Eigentumsquote in Vorarlberg, dem Land der Hüslebauer, deshalb mit 58 Prozent deutlich unter dem EU-Durchschnitt mit 68 Prozent liegt.
Doch die Immobilienrally wird auch 2021 weitergehen. Das zeigt eine umfassende Analyse des Vorarlberger Wohnungsmarktes durch Raiffeisen Research im Auftrag der Vorarlberger Raiffeisenbanken, die am Montag präsentiert wurde. Maßgebliche Preistreiber sind 2021 natürlich die weiterhin hohe Nachfrage bei geringem Grundstücksangebot, aber auch die steigende Inflation und die Preissteigerungen bei Baumaterialien. Auf die zunehmend schwierige Situation bei Mietwohnungen machte am Montag auch die SPÖ aufmerksam, die Leerstand mittels Abgaben mobilisieren will. » A6, D1
„Nirgendwo sonst in Österreich kosten Wohnungen mehr als in Vorarlberg.“