Erinnerungen der besonderen Art

Mit dem Wiener Sportclub verbindet Austria-Lustenau-Trainer mehr als nur Erinnerungen. Das spielt beim Cupmatch am Dienstag jedoch nur eine untergeordnete Rolle.
Wien Die Erinnerungen sind frisch. Mit dem FC Dornbirn feierte Markus Mader als Trainer im Juli 2019 einen 6:2-Cuperfolg beim Wiener Sportclub. Etwas mehr als drei Jahre später kehrt er als Coach der Lustenauer Austria auf den Sportclub-Platz zurück.
„Es herrscht eine besondere Atmosphäre“, erinnert er sich daran, wie die Fans seinem Team Applaus gespendet haben. Dieser galt damals auch Lukas Fridrikas (24), der nun seinem Trainer nach Lustenau gefolgt ist.
Heute nun soll sich die Geschichte wiederholen, wenn es für die Austria gegen den von Robert Weinstabl (38) trainieren Ostligisten geht. „Mit ihm habe ich die Trainerausbildung gemacht“, erzählt Mader. Und mit der Favoritenrolle kann der 54-Jährige gut leben, auch wenn er sein Team davor warnt, Überheblichkeit an den Tag zu legen. „Es hat sich immer gezeigt, dass ein Team aus der Regionalliga Ost schwer zu bespielen ist. Für uns zählt deshalb das Weiterkommen.“
Für die grün-weiße Austria ist das Cupmatch der Auftakt einer „Wienwoche“ mit Abschluss am Samstag gegen die violette Austria.
uniqa ÖFB Cup
2. Runde
Wiener Sportclub – SC Austria Lustenau Dienstag
Wien, Sportclub-Platz, 19 Uhr, SR Semler (NÖ)
Das Spiel der Austria ist hier live zu sehen.

Mit dabei ist auch Neuerwerbung Yuliwes Bellache. Der 19-Jährige wird laut Mader auch seine Einsatzminuten erhalten, sofern die Spielgenehmigung eintrifft. Hingegen fehlt Anderson (24) aufgrund einer Hüftprellung im Cup, dafür steht Darijo Grujcic (23) im Aufgebot. Im Tor feiert Ammar Helac seine „Feuertaufe“, wartet doch auf den 24-Jährigen sein erster Pflichtspieleinsatz.