Austria legt im Titelrennen weiter vor

Sport / 17.04.2026 • 19:57 Uhr
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Lenn Jastremski erzielte den wichtigen Treffer zum 1:0 gegen Rapid II. gepa

Grün-Weiße geben sich im Heimspiel gegen Rapid II keine Blöße und siegen mit 3:0.

Lustenau Austria Lustenau bleibt in der 2. Liga weiter das Maß der Dinge. Am 26. Spieltag setzte sich der Tabellenführer vor heimischem Publikum in der Sun Minimeal Arena souverän mit 3:0 gegen die Amateure von Rapid Wien durch und verteidigte damit die Spitzenposition eindrucksvoll

Trainer Markus Mader vertraute dabei erneut jener Startelf, die zuletzt mit einem klaren 3:0-Heimsieg gegen St. Pölten die Tabellenführung zurückerobert hatte. Die Ausgangslage war klar: Wollten die Lustenauer ihren Vorsprung behaupten, musste ein weiterer Dreier her.

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Pius Grabher gratuliert Austrias Torschützen Lenn Jastremski. gepa

Trauerminute für Roger Prinzen

Vor dem Anpfiff wurde es allerdings still im Stadion. Mit einer Schweigeminute gedachten Spieler, Betreuer und Zuschauer dem kürzlich verstorbenen ehemaligen Austrianer Roger Prinzen. Zahlreiche Weggefährten, darunter auch bekannte Namen wie Helgi Kolvidsson oder Hakan Karaosman, wohnten der Partie zu seinen Ehren bei.

Austria legt im Titelrennen weiter vor
Für den kürzlich verstorbenen ehemaligen Austrianer Roger Prinzen wurde eine Schweigeminute abgehalten.

Sportlich begann das Spiel mit einem Warnsignal der Gäste. Bereits in der fünften Minute kam Daris Djezic im Strafraum frei zum Abschluss, verfehlte die Führung jedoch nur knapp. In der Folge entwickelte sich eine unterhaltsame Begegnung: Die Austria überzeugte mit gefälligem Kombinationsspiel, während die jungen Rapidler offensiv immer wieder Nadelstiche setzten.

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Robin Voisine traf kurz nach der Pause zum 2:0 per Kopf. gepa

Defensiv offenbarten die Wiener jedoch Schwächen – und die wurden früh bestraft. In der 15. Minute eroberte Lenn Jastremski den Ball, umkurvte Rapid-Goalie Laurenz Orgler und schob zur Führung ein. Auch danach blieb Lustenau tonangebend. Jack Lahne sorgte nach einem weiten Ausschuss von Domenik Schierl mit einem Distanzversuch für Gefahr (24.), ehe das Spiel etwas an Tempo verlor.

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Kurz vor der Pause musste die Austria aber noch einmal zittern. Djezic prüfte Schlussmann Schierl mit einem wuchtigen Fernschuss, den dieser mit einer starken Parade entschärfte. So ging es mit einer knappen, aber verdienten Führung in die Kabinen.

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Die Nordtribüne unterstützte ihr Team gewohnt lautstark. gepa

Nach dem Seitenwechsel erwischten die Hausherren einen Traumstart. Nach einem Freistoß von Sacha Delaye war Robin Voisine per Kopf zur Stelle und stellte auf 2:0 (48.). Rapid-Coach Jürgen Kerber reagierte mit einem Dreifachwechsel, doch die Austria ließ nichts mehr anbrennen. Zu konzentriert und abgeklärt agierten die Lustenauer in dieser Phase.

Die Partie flachte in weiterer Folge ab. Rapid bemühte sich, fand aber kaum Mittel gegen die stabile Defensive der Gastgeber. Die beste Gelegenheit auf den Anschlusstreffer vergab Hiadara in der 81. Minute.

Den Schlusspunkt setzte erneut die Austria: Asumah Abubakar setzte sich auf der linken Seite durch, seine Hereingabe wurde von Jastremski ideal für Nico Gorzel abgelegt, der zum 3:0-Endstand einschob. Damit blieb Austria-Goalie Schierl zum zweiten Mal in Folge ohne Gegentreffer.

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Austria-Coach Markus Mader hat den Gegner perfekt analysiert und führte so sein Team zum Heimsieg. gepa

Mit diesem souveränen Heimsieg behauptet Austria Lustenau die Tabellenführung. Verfolger FAC bleibt trotz eines klaren Sieges mit einem Spiel mehr drei Punkte zurück, während St. Pölten im Sonntagsspiel bereits unter Zugzwang steht.