Warum sich Austria Lustenau auf eine intensive Cuppartie einstellt

Sport / 16.07.2022 • 10:00 Uhr
Michael Cheukoua und Co. starten im ÖFB-Cup in Niederösterreich in die Saison 2022/23.<span class="copyright">stiplovsek</span>
Michael Cheukoua und Co. starten im ÖFB-Cup in Niederösterreich in die Saison 2022/23.stiplovsek

Grün-Weiße treffen in erster Runde des ÖFB-Cups auf Regionalliga-Ost-Klub FC Marchfeld Donauauen.

Lustenau Am Freitagvormittag hieß es für den Tross der Lustenauer Austria erstmals in dieser Saison wieder groß die Koffer packen. Es ging quer durch ganz Österreich Richtung Niederösterreich.

Denn die Grün-Weißen gastieren heute (17 Uhr) in der ersten Runde des ÖFB-Cups im niederösterreichischen Mannsdorf beim FC Marchfeld Donauauen. Ein Klub, den hierzulande wohl nur die wenigsten kennen, der sich in der Regionalliga Ost mittlerweile einen guten Namen gemacht und die letzte Saison auf Rang sieben beendet hat.

„Teams aus der Regionalliga Ost sind traditionell stark und können vielen Klubs das Leben schwer machen.“

Markus Mader, Trainer Austria Lustenau
GEPA-20220711-101-142-0183
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Als Bundesligist auftreten

Daher kennt man im Lager der Austria die Sachlage, trotz klarem Favoritenstatus, richtig einzuschätzen. „Teams aus der Regionalliga Ost sind traditionell stark und können vielen Klubs das Leben schwer machen“, erklärt Austrias Cheftrainer Markus Mader im Vorfeld der Cuppartie. Deshalb analysierte man den FC Marchfeld in der Vorbereitung genau. „Sie hatten zuletzt zwei Testspiele gegen den FAC und Austria Wien, von denen wir Videomaterial bekommen haben. Da war klar ersichtlich, dass wir es mit einer richtig robusten und eingespielten Mannschaft zu tun bekommen. Es wird sicher eine intensive Partie“, klärt Mader auf.

Das Ziel ist dennoch klar: „Wir wollen und müssen wie ein Bundesligist auftreten und in die nächste Runde aufsteigen. Dafür werden wir voll konzentriert an die Sache herangehen und uns mit einem Sieg Selbstvertrauen für den Bundesligastart holen.“

Adriel vor Vertragsunterzeichnung

Adriel, defensiver Mittelfeldspieler, soll demnächst einen Vertrag bei Austria Lustenau unterzeichnen.<span class="copyright">gepa</span>
Adriel, defensiver Mittelfeldspieler, soll demnächst einen Vertrag bei Austria Lustenau unterzeichnen.gepa

17 Feldspieler und zwei Torleute hat Mader zur Verfügung, ob Neuzugang Stefano Surdanovic heute in der Startelf steht, bleibt laut Mader abzuwarten: „Er hat sich gut integriert, ist genau der Leadertyp, den wir brauchen. Wir entscheiden kurzfristig, ob er in der Startelf steht.“
Ebenfalls mit im Bus Richtung Niederösterreich ist Mittelfeldspieler Adriel. Aber nicht, um im nahegelegenen Tierpark Gänserndorf auf Safari zu gehen. Der Brasilianer, aktuell noch wegen Schulterverletzung im Krankenstand, soll demnächst einen Vertrag bei der Austria, die in dieser Saison auf den Österreicher-Topf verzichten wird, unterschreiben.