Gute Neuigkeiten aus Wien für Austria Lustenau

Sport / 10.12.2021 • 20:45 Uhr
Gute Neuigkeiten aus Wien für Austria Lustenau
Die erste Hürde für den Umbau des Reichshofstadions wurde von der Austria gemeistert.gepa

Österreichische Bundesliga legt der Austria beim Stadionbau keine zusätzliche Hürde in den Weg.

Lustenau, Wien Die Sorgen bei Austria Lustenau vor der heutigen Sitzung der Österreichischen Fußball-Bundesliga waren, wie in den VN berichtet wurden, groß. Doch nach Anhörung des Antrages der Austria bezüglich Baubescheid für das neue Stadion stimmte man zunächst im Aufsichtsrat und in der Folge in der Hauptversammlung der Austria-Delegation zu. Ursprünglich wollte die Bundesliga bei dem anstehenden Lizenzverfahren im März 2022 für die Spielzeit 2022/23 in der höchsten Bundesliga nur eine Baubewilligung für das neue Stadion gelten lassen, um die Auflagen auch zu erfüllen. Doch mit dem angenommenen Antrag reicht für den Lizenzantrag nun ein erstinstanzlicher Baubescheid, der laut Vorstandsprecher Bernd Bösch, “absolut machbar ist. Denn demnächst startet die Bauverhandlung, danach sollten wir den Baubescheid bekommen. Und damit sind wir der Lizenzierung für die höchste Liga schon einen großen Schritt näher. Wir sind froh, dass unser Antrag angenommen wurde. Damit haben wir eine faire Chance, unsere Hausaufgaben zu machen und uns sportlich für die höchste Spielklasse zu qualifizieren”.

“Wir sind froh, dass unser Antrag angenommen wurde. Damit haben wir eine faire Chance, unsere Hausaufgaben zu machen und uns sportlich für die höchste Spielklasse zu qualifizieren.”

Bernd Bösch, Vorstandsprecher Austria Lustenau

Viel Arbeit bis zum März 2022

Die angesprochenen Hausaufgaben sind in weiterer Folge pekuniärer Natur, die wichtige Entscheidung bezüglich Finanzierungszusage des Landes Vorarlberg steht unmittelbar an. Bereits am Dienstag soll es voraussichtlich eine Entscheidung der Landesregierung geben. Doch auch am aktuellen Reichshofstadion muss gearbeitet werden. Dabei sind die großen Posten die Überdachung des Gästesektors, die Beschaffung weiterer Kameratürme sowie die Installierung eines Kamera-Überwachungssystem im ganzen Stadion. Schafft die Austria all jene Aufgaben bis zur Einreichung der Lizenzunterlagen im März 2022 zu erledigen, könnte man in den Genuss der Hilfestellung bei den Stadion-Lizenz-Auflagen der Bundesliga kommen. Würde bedeuten bei Posten wie der Lichtstärke des Flutlichts oder bei den Sitzplätzen im Reichshofstadion gäbe es von er Bundesliga ein 20-prozentiges Entgegenkommen. Als Beispiel: Statt der aktuell für die höchste Liga erforderlichen 1000 Lux beim Flutlicht würden die 800 Lux im Reichshofstadion für eine Saison auslangen. “Jetzt liegt es an uns, dass wir all diese Aufgaben so schnell und gut als möglich erledigen, um uns den Traum eines Aufstieges erfüllen zu können”, weiß Bösch um die viele harte Arbeit für die nächsten Wochen und Monate.

Wagt man bei der Austria den Blick in die ferne Zukunft, so will man im Jahr 2023 mit dem Bau des neuen Stadions starten. Das erste Bewerbspiel möchte die Austria dann bereits 2024 im neuen “Wohnzimmer” austragen.