Dieser VN.at-Eliteligaklub setzt auf eine Doppelspitze

Sport / 08.12.2021 • 10:00 Uhr
Eggs Murad Gerdi (links) übernimmt zusammen mit Lukas Lang das Traineramt. <span class="copyright">VN-Stiplovsek</span>
Eggs Murad Gerdi (links) übernimmt zusammen mit Lukas Lang das Traineramt. VN-Stiplovsek

Beim FC Brauerei Egg ist die Trainerentscheidung gefallen. Beim Ligakonkurrent SW Bregenz nimmt der neue Kader immer konkretere Formen an.

Schwarzach Die Trainerentscheidung beim FC Brauerei Egg ist gefallen. Der Klub hat den Posten neu besetzt – und dies mit einer Doppelspitze. So übernehmen ab sofort Spieler Murad Gerdi (35) sowie Sportchef und bisheriger Cotrainer Lukas Lang (48) das Coaching und die Trainingssteuerung. Gerdi, der im Herbst alle 17 Spiele über 90 Minuten bestritt, sammelte in den vergangenen Monaten Erfahrung als Übungsleiter beim FZ Mittelwald U-18 und schloss zudem erfolgreich die UEFA-B-Lizenz ab.

Der frischgebackene Vater wird der Mannschaft als Spieler weiter erhalten bleiben, auf der Trainerbank wird Lang – ebenfalls im Besitz der UEFA-B-Lizenz – Platz nehmen. „Ich danke dem Verein für das Vertrauen und freue mich auf die Zusammenarbeit mit Lukas. Die Aufgabe ist spannend“, sagte Gerdi. FC-Egg-Obmann Alex Hammerer stellt fest: „Beide leben unsere Vereinsphilosophie. Wir glauben, dass Murad und Lukas eine perfekte Lösung für unseren Verein darstellen.“

Kader bei SW Bregenz nimmt immer mehr Formen an

Ein wahres Kommen und Gehen erleben die Kaderplaner derzeit bei SW Bregenz. Der Klub aus der VN.at-Eliteliga meldet bereits den fünften Neuzugang, allerdings haben auch schon sechs Spieler den Verein verlasen. So konnte für den besten Torschützen der Herbstsaison, Dennis Frank Blaser (25) schon ein Ersatz gefunden werden. Während der Deutsche aus beruflichen Gründen in seine Heimat zurückkehrt, versucht es Yuri Silva Gomez ein zweites Mal. Der Doppelstaatsbürger – Spanien und Brasilien – war schon 2019 in Bregenz gelandet, ehe ihn ein Kreuzbandriss stoppte, sodass er kein Spiel für die Elf aus der Landeshauptstadt bestritt. Nun wechselt der 23-jährige Stürmer erneut zum Hauptstadtklub.
„Ein Spieler mit enormem Potenzial“, ist SW-Obmann Thomas Fricke überzeugt. In der Abwehr muss der Verlust von Innenverteidiger Haris Handanagovic kompensiert werden.

Michael Pelko zurück auf der Trainerbank

„Ich freue mich auf die Aufgabe“, sagt Michael Pelko, der als neuer Trainer den FC Hittisau übernimmt. Dabei soll er auch die Nachwuchsarbeit des Klubs mitgestalten, ist er doch bei den Bambinis seit Jahren engagiert. Kein Muss ist nach Angaben des 51-Jährigen jedoch der Aufstieg in die Vorarlbergliga. Der Deutsche übernimmt die Mannschaft an vierter Stelle in der Landesliga. Sein Comeback auf der Trainerbank ist am 2. April im Heimspiel gegen Sulzberg. Ein Derby zum Start ist ein besonderer Reiz für Pelko, der zuvor schon in Andelsbuch und bis vor vier Monaten noch bei SW Bregenz gearbeitet hat. VN-tk