Dämpfer für Austria Lustenau

1:3 beim FAC Wien – Mader-Elf bleibt aber dennoch Tabellenführer.
Wien Austria Lustenaus Trainer Markus Mader hatte es im Vorfeld der Partie angekündigt: „Spiele gegen FAC Wien sind immer ekelhaft“. Zu seinem Leidwesen behielt der Coach Recht, denn seine Mannschaft verlor nach zuletzt drei Siegen in Folge völlig verdient bei den Floridsdorfern mit 1:3 (0:3).
“Es war eine verdiente Niederlage, weil wir in der ersten Halbzeit mit der Aggressivität des FAC nicht zurechtkamen.”
Markus Mader, Trainer Austria Lustenau
Bittere erste Halbzeit
Dabei hatte die Austria die erste Großchance des Spiels. Doch Wallace (3.), der nach einer Flanke von Fabian Gmeiner völlig frei zum Ball kam, setzte eben diesen über das Gehäuse der Heimischen. Das war es aber dann auch schon mit Lustenauer Herrlichkeit. Der FAC übernahm das Kommando und war vor allem bei Standards hellwach. So stand Marcel Monsberger (8.) nach dem ersten Eckball des Spiels völlig frei im Strafraum und besorgte die Führung aus Wiener Sicht. Keine drei Minuten später dasselbe Bild. Ecke FAC und Tor. Erneut war es Monsberger (11.), der nach Rettungsversuch von Austria-Tormann Domenik Schierl zur Stelle war und zum 2:0 abstaubte. In Folge konnte man froh sein, in Halbzeit eins nicht komplett unter die Räder zu kommen. Zweimal Monsberger (14. und 19./Lattentreffer) sowie Anthony Schmid (28.) ließen Chancen auf weitere Treffer aus. Kurz vor Pausenpfiff war es dann aber doch Schmid (45.), der sich im Laufduell gegen Gmeiner durchsetzte und Austrias Schlussmann zum 3:0 düpierte.
Thema Aggressivität
Im zweiten Durchgang hatte die Austria nicht die Durchschlagskraft, noch einmal ins Spiel zurückzukommen, einzig durch Muhammed Cham-Saracevic gelang per Foulelfmeter der Ehrentreffer zum 1:3 Endstand. „Es war eine verdiente Niederlage, weil wir in der ersten Halbzeit nicht mit der Aggressivität der Gastgeber zurechtkamen. Daran müssen wir noch arbeiten, da müssen unsere jungen Spieler noch einiges lernen,“ analysierte Trainer Mader die erste Niederlage der Saison. Vorwürfe an sein Team gibt es keine, auch nicht an Wallace, der wegen Tätlichkeit (81.) die rote Karte sah. „Das war ein klarer Fehlpfiff vom Referee“.