So will Altach heute den Klassenerhalt fixieren

Sport / 15.05.2021 • 08:00 Uhr
Die Kicker des SCR Altach wollen heute nach dem Spiel gegen SV Ried über den Klassenerhalt jubeln.<span class="copyright">  GEPA</span>
Die Kicker des SCR Altach wollen heute nach dem Spiel gegen SV Ried über den Klassenerhalt jubeln. GEPA

Gegen SV Ried reicht ein Punkt für den Verbleib des SCR Altach in der Bundesliga.

Altach Es ist angerichtet. Heute ab 17 Uhr kann der SCR Altach den Klassenerhalt mit zumindest einen Punkt gegen die SV Ried „eintüten“. Damit wäre die Rheindorf-Elf auch bei einem Sieg vom aktuellen Tabellenletzten SKN St. Pölten bei Austria Wien in der letzten Runde nicht mehr einzuholen. Die Basis dafür legten die Rheindörfler in den letzten vier Runden vor der Punkteteilung – seitdem Damir Canadi am Ruder ist. Neun Punkte wurden noch eingefahren, Zähler, die nach der Teilung Gold wert waren und es eben heute schon möglich machen, die Klasse zu halten. Doch Canadi wäre nicht Canadi, würde er das Fell des Bären bereits verteilen, bevor dieser überhaupt erlegt wurde. „Die Partie heute wird in erster Linie eine sehr herausfordernde Arbeit für uns. Die Rieder haben ihre Stärken in der Organisation und im Umschaltspiel. Da gilt es vor allem Marco Grüll in Schach zu halten“. Einen Vorteil sieht der 50-Jährige keinen, dass die Oberösterreicher bereits den Klassenerhalt fix in der Tasche haben: „Wieso auch? Das sind ja alles Sportler, die jedes Match gewinnen wollen“.

Damir Canadi kann mit der Mannschaft des SCR Altach heute das Ziel Klassenerhalt dingfest machen.<span class="copyright">gep</span><span class="copyright">a</span>
Damir Canadi kann mit der Mannschaft des SCR Altach heute das Ziel Klassenerhalt dingfest machen.gepa

“Einen Punkt brauchen wir noch. Den wollen wir aus eigener Kraft schaffen”.

Damir Canadi, Trainer SCR Altach

Rieder Bewegung

Den Schlüssel, den letzten Schritt zum Ligaerhalt zu gehen und den letzten Punkt einzufahren, sieht Canadi in einer schnellen Ballzirkulation. Die Rieder, vor allem in der Qualifikationsrunde bekannt für eine extrem kompakte Defensive, angeführt von Innenverteidiger Kennedy Boateng, sollen in Bewegung gebracht werden. „Die Jungs sollen die Ballkontaktzeit so gering wie möglich halten, sich nicht in Eins-gegen-Eins-Duelle verwickeln lassen und wenn möglich, mit einem Kontakt spielen. Nur so werden wir auch dementsprechend Löcher in der Abwehr der Rieder finden und ausnützen können,“ klärt Canadi über seinen Masterplan auf. Defensiv schwebt dem SCRA-Trainer ein ähnlicher Auftritt seiner Truppe wie beim 0:0-Remis in Ried vor. „Dort hat die Restverteidigung, nicht so wie im turbulenten Match zuletzt in St. Pölten, richtig gut funktioniert. Wir konnten die Konter der Rieder im Keim ersticken, das hat mir gut gefallen, so wollen wir es auch heute wieder anlegen“.

In eigenen Händen

Mental stark genug sei die Mannschaft, laut Canadi, um schon heute das große Ziel zu erreichen. „Wir wissen, dass wir noch den einen Punkt brauchen und den wollen wir aus eigener Kraft schaffen“. Zudem will man sich im letzten Heimspiel der Saison noch einmal von der besseren Seite zeigen, „denn diese Spielzeit war wahrlich kein Honiglecken. Wir können heute einiges wieder gut machen“, erklärt Canadi, der damit auch seine Verpflichtung mehr als gerecht fertigen würde: „Meine Aufgabe bei Amtsantritt lautete Klassenerhalt. Sollten wir den heute erreichen, haben wir dies gemeinsam geschafft. Und ich weiß, dass es für alle im Klub eine große Erleichterung mit sich bringen würde“.
Ob der angeschlagene Verteidiger Nosa Edokpolor heute starten kann, bleibt offen. Bei Manuel Thurnwald und Csaba Bukta stehen die Zeichen für einen Einsatz schlecht.

Fussball, tipico Bundesliga

Qualifikationsrunde, 31. Spieltag

Cashpoint SCR Altach – SV Ried Samstag

Altach, Cashpoint Arena, 17 Uhr