Ein Spiel zwischen Himmel und Hölle

Sport / 19.07.2020 • 20:30 Uhr
Groß war der Jubel bei den Spielern der Rothosen nach dem Heimsieg. <span class="copyright">gepa</span>
Groß war der Jubel bei den Spielern der Rothosen nach dem Heimsieg. gepa

Der FC Dornbirn lag gegen Horn schon 0:2 zurück und feierte einen 5:2-Sieg

Dornbirn Das Heimspiel des FC Dornbirn gegen die Gäste aus Horn war eine Partie mit zwei Gesichtern. Während der FCD nämlich nach Halbzeit eins noch mit 0:2 zurücklag, drehte die Mannschaft von Trainer Markus Mader während der zweiten 45 Minuten auf, erzielte fünf Treffer und konnte zum ersten Mal in diesem Jahr auf eigener Anlage gewinnen.
Ein Punkt und drei Niederlagen bei einem Torverhältnis von 1:8, so lautete die Bilanz aus den letzten vier Partien vor leeren Zuschauerrängen. Doch dank dieser 5:2-Gala gegen die abwehrschwachen Niederösterreicher liegt Dornbirn nun auf Rang zwölf, nur einen Punkt hinter der Lustenauer Austria.

Kabinenpredigt wirkt

Es war der zweithöchste Heimsieg der Messestädter. Zudem konnten sie zum zweiten Mal in dieser Spielzeit über zwei Siege in Folge jubeln.
Ausschlaggebend hierfür war jedoch vor allem eine laute Kabinenpredigt zur Pause durch Trainer Markus Mader, um seine Mannschaft wachzurütteln. „Der Erfolg hätte noch höher auffallen müssen, aber starke 45 Minuten wurden mit den nächsten drei Zählern belohnt. Endlich ist der Knoten geplatzt“, freute sich der 52-Jährige.

„Die spielerische Überlegenheit wurde auch in Zählbares umgemünzt.“

Markus Mader, Cheftrainer FC Mohren Dornbirn


Diese Freude war berechtigt, war das 5:2 doch der erste Sieg nach acht Partien auf der heimischen Anlage. Dabei sah es zur Pause für die Heimmannschaft ganz und gar nicht erfreulich aus, Horn-Torjäger Marco Hausjell sorgte mit seinem Doppelpack innert 14 Minuten für eine komfortable 2:0-Führung für die Gäste.

Spielentscheidende Unterschiede

Nach dem Wiederanpfiff waren die Hausherren jedoch nicht wiederzuerkennen. Das erste Saisontor von Franco Joppi brachte die Wende in dieser verrückten Partie (53.). Es folgten ein wuchtiger Freistoß von Deniz Mujic (55.) und ein „Abstauber“ von Egzon Shabani zum 3:2 (58.), ehe Lukas Fridrikas mit einem Strafstoß (71.) und einem Tor in der 85. Minute das 5:2 besiegelte. VN-TK