Konzentration auf eine Liga im Frauenfußball

Vorarlberg wird die Spielklassen zusammenlegen.
Schwarzach Es kommt Bewegung in den Frauenfußball, österreichweit und auch in Vorarlberg. So haben sich die Klubs, in Zusammenarbeit mit dem Vorarlberger Fußballverband (VFV) entschlossen, die Vorarlberg- (fünf Vereine) und Landesliga (acht) zusammenzulegen. Schon mit der Saison 2019/20 wird es also nur noch eine Liga geben, wobei die Hin- und Rückrunde komplett im Herbst ausgetragen werden soll. Danach folgt eine Ligateilung in ein oberes und ein unteres Play-off, das im Frühjahr gespielt werden wird.
Sehr zur Freude des FC Dornbirn, dessen Mannschaft die Landesliga total dominiert. Zwölf Siege in ebenso vielen Spielen und ein Torverhältnis von 185:5 sprechen eine deutliche Sprache. „Vorderland und Ranweil sind ebenfalls mit an Bord“, sagt FCD-Frauen-Geschäftsführer Werner Brunold.
„Ich freue mich, dass auch Vorderland und Rankweil eine einheitliche Liga wollen.“
Werner Brunold, FCD-Frauen-Gechäftsführer
Im VFV Frauen-Cup 2019/20 werden Vorderland und Rankweil mit ihren ersten Mannschaften nicht mehr mitspielen. Hingegen werden die zukünftigen Future-Teams der beiden Klubs, mit gewissen Auflagen, im Cup spielberechtigt sein.
Die sogenannten Future-Teams sind die große Neuerung im österreichweiten Frauenfußball. Muss doch jeder der zehn Bundesligaklubs ab der kommenden Saison ein solches Future Team stellen. Diese sollen dann am selben Spieltag wie die Erste spielen. Beim FFC fairvesta Vorderland will man diese Bedingung erfüllen, zumal ansonsten eine Bußgeldforderung durch den ÖFB droht.
1. Liga Mitte/West droht das Aus
Die Umstrukturierungen haben auch Auswirkungen für Rankweil, derzeit noch Tabellenführer der 2. Liga Mitte/West. Weil aufgrund der neuen Future-Teams-Liga die Mannschaften für einen weiteren Meisterschaftsbetrieb fehlen, will man seitens des VFV das Ansuchen stellen, österreichweit nur eine 2. Liga zu stellen. VN-tk