Treffer ins Schwarze . . .

Feldkirch. . . . im Schützenhaus in Feldkirch. Gemeinsam mit seiner rechten Hand, dem Cousin Matthias Müller, betreibt Jürgen Lang seit 2003 das Schützenhaus in Feldkirch. Die gemütlichen Gasträume – wie zum Beispiel das Stüble – sind mit Liebe zum Detail eingerichtet, und laden zum Verweilen ein. Größere Gruppen finden im Schützenscheibenmuseum Platz, in dem historische Schützenscheiben aus vier Jahrhunderten begutachtet werden können.
Das Angebot wird im Sommer von einem herrlichen Gastgarten mit Kinderspielplatz und Ausblick auf die Schattenburg und den Ardetzenberg ergänzt.
Neben der normalen, abwechslungsreichen Speisekarte überrascht das Schützenhaus-Team immer wieder mit speziellen Anlässen. Spezialitätenwochen wie die ungarische Woche im Jänner gehören ebenso dazu wie Events mit bekannten österreichischen Winzern.
Bei unserem Besuch war der Sunnahof Tufers mit zahlreichen hofeigenen Bio-Produkten zu Gast im Schützenhaus, und das hauseigene Team wurde von den Mitarbeitern des Sunnahofs in der Küche und im Service unterstützt. Natürlich lag es nahe, neben den À-la-carte-Gerichten auch etwas aus dem Sunnahof-Angebot zu versuchen.
Wir entschieden uns für deshalb für Carpaccio vom Sunnahof-Rind an Olivenölmarinade garniert mit Blattsalatkörbchen und Parmesanflocken (11 Euro) sowie gebackene Kaiserblunzen auf Kartoffel-Bärlauch-Salat (7,80 Euro) als Vorspeise.
Als Hauptgang wählten wir zweierlei Braten vom Sunnahof-Bioschwein mit Bärlauchknödel und Gemüse (15 Euro) und eine Schützenpfanne (16 Euro) von der Standardkarte. Zum Nachtisch dann eine Dessertvariation (8,40 Euro) bestehend aus Mousse au Chocolat, Parfait, Crème brûlée und einem warmen Schokoladenkuchen. Außerdem eine Käsevariation mit Früchtebrot und Sennerei-Butter (8 Euro).
Die Weinkarte ist überaus gut bestückt. Vor allem mit österreichischen Produzenten. Wir wählten als Weinbegleitung ein Achtel Grünen Veltliner von Hasel aus der Rubrik Offenausschank (3,90 Euro).
Die Weine gibt es übrigens zu Hofpreisen auch zum Mitnehmen. Meine Begleitung – ein Weinproduzent und Feinschmecker vom baden-württembergischen Kaiserstuhl, musste natürlich von diesem Angebot Gebrauch machen, nachdem er feststellte, was die österreichischen Winzer produzieren.
Um es kurz zu machen. Es war wirklich alles sehr gut. Ohne Wenn und Aber. Solides Handwerk und konstante Qualität mit einem zuvorkommenden und aufmerksamen Team. Das alles zu einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis. Deshalb zählt das Schützenhaus für mich zu den Topadressen in Feldkirch.

Kerschbaumer
Der gebürtige Feldkircher Michael Kerschbaumer (Jg. 1968) arbeitete 15 Jahre als Koch in der internationalen Hotellerie und im Airline Catering, bevor er sich zum Wirtschaftsinformatiker Fachrichtung Qualitätssicherung ausbildete: feedbackessenunterdreissigeuro@gmail.com
Wirtschaft zum Schützenhaus, Göfiser Straße 2, Feldkirch, Tel. 05522 85290