Rümmeles „größte Freude“
Er habe den idealen Zeitpunkt für die Übergabe gewählt, sagt Noch-Stadtchef Rümmele.
Warum kündigen Sie jetzt Ihren Rückzug aus der Politik an?
Rümmele: Es ist der ideale Zeitpunkt. Das Gemeindegesetz lässt das jetzt zu. Da muss man gar nicht reden.Aber wir haben auch so viel erreicht, dass ich mich sehr gut zurückziehen kann. Und ich bin überzeugt, dass meine Nachfolger das so gut machen werden, dass es höchstens noch besser wird.
Sie geben Kaufmann auch die Zeit, sich zu etablieren.
Rümmele: Ja. Die braucht es auch. Das Amt des Bürgermeisters in Dornbirn ist wirklich kein geringes und man will ja Wahlen gewinnen. Den Ehrgeiz haben wir. Die Wahlen sind in zwei Jahren. Kaufmann ist Profi. Aber sie wird sich trotzdem leichter tun, wenn sie mehr Zeit hat.
Sie wirken so gut gelaunt. Ist keine Wehmut mit dabei?
Rümmele: Ich bin gut aufgelegt. Im Übrigen kommen Feiern, bei denen man wahrscheinlich auch gelobt wird. Und das werde ich über mich ergehen lassen. Ich brauche das nicht. Mir reicht es, wenn ich durch Dornbirn gehe und nicht mehr Bürgermeister bin. Meine größte Freude ist, dass es gut weitergeht.
LH Wallner dürfte mit dem Wechsel weniger Freude haben.
Rümmele: Ja, der Landeshauptmann (lacht). Er hat mich damals gefragt, was ich von einer Sportlandesrätin halte. Ich habe ihm gesagt: „Es ist gut, dass du eine Frau nimmst, falls du eine andere verlierst.“ Insofern war er frühzeitig eingebunden.
Sie sind bekannt für Ihren Humor, besonders bei den Messeeröffnungen.
Rümmele: Eine werde ich noch machen. Wobei ich jetzt schon gespannt bin, was ich da sagen werde (lacht).