Opposition: Die Kultur ist ein heikler Bereich
Bregenz. (VN-hrj) Wolfgang Rümmeles Ausscheiden aus der Politik und Andrea Kaufmanns Ernennung zu seiner Nachfolgerin als Bürgermeisterin von Dornbirn haben einmal mehr eine Umbildung in der Landesregierung zur Folge. Diesmal muss ein neuer Kultur-Landesrat her.
Kein ÖVPler erwünscht
Johannes Rauch, Klubobmann der Grünen, findet es schade, dass sich Andrea Kaufmann für diesen Wechsel entschieden hat: „Sie hat ihren Job gut gemacht.“ Der Landeshauptmann müsse sich gut überlegen, für wen als Nachfolger er sich entscheidet. „Denn die Kultur ist ein heikler Bereich. Es braucht jemanden mit Erfahrung, jemanden, der die Szene kennt und den Aufgaben gewachsen sein wird.“ „Interessant ist, dass alle drei Monate eine Regierungsumbildung stattfindet, seit Wallner Landeshauptmann ist“, sagt SPÖ-Klubobmann Michael Ritsch. Die Entscheidung über den Nachfolger müsse die ÖVP allein treffen. Wunschkandidat wäre für Ritsch „jemand aus einer Oppositionspartei. Das wäre ein Signal an die Bevölkerung, dass Wallner nicht überall einen ÖVPler hinsetzt.“ Auch laut dem Klubobmann der Freiheitlichen, Dieter Egger, obliegt die Entscheidung über die Nachbesetzung Kaufmanns der ÖVP. Egger: „Wir warten ab, was der Landeshauptmann aus dem Ärmel zaubert.“