Stolperfallen gut beheben

Sicherheit. Sturzunfälle sind nicht nur für Senioren gefährlich, lassen sich aber mit einfachen Mitteln vermeiden.
Teppiche machen Immobilien wohnlicher, vermitteln Atmosphäre und Gemütlichkeit, oder punkten mit coolem Design. Manchmal verdecken sie auch unzulängliche Bodenbeläge oder hässliche alte Fliesen in der Mietwohnung. Wer Teppiche und Läufer auflegt, für den sind rutschfeste Unterlagen unumgänglich. Schon eine Falte im Teppich kann auch gesunde junge Menschen ins Trudeln und zu Fall bringen. Sturzprävention via vernünftige Raumausstattung ist daher keine Frage des Alters, sondern der Vernunft.
Vermeiden statt stürzen
Auch eine Verschönerungsmaßnahme für den Hausgang geht oft nach hinten los: Blumenvasen und -podeste sollten nicht auf Treppenabsätzen abgestellt werden. Wer sich in Wohnung oder Haus bewegt, sollte im Dunkeln stets das Licht anknipsen. Vor allem beim Gang in den Keller oder in weitere unbeleuchtete Teile der Wohnung ist Nachlässigkeit beim Beleuchten fatal. Der Sprößling hat sein Skateboard abgestellt, die Tochter einen Stapel ausrangierter Bücher – und plumps, fällt man im Dunkeln ungeschickt über ungewohnte Hindernisse. Auch Verlängerungskabel sind beliebte Stolperfallen, die zu Sehnenzerrung und Co führen können. Und dann wären da noch die Möbel. Wohnraum ist kostbar, dennoch sollte er nicht vollgestellt werden. Vor jedem Möbel sollten etwa 1,20 Meter Platz sein, um ein sicheres Vorbeikommen zu garantieren. Übrigens sind auch Balkone und Terrassen im Frühjahr gefährlich. Feuchte Dielen sind rutschig und man verreißt sich rascher als man glaubt. Daher: Es muss nicht immer der Frühjahrsputz sein, bei dem man sich verletzt. Der Wohnungsalltag reicht dazu bereits, mit etwas Vorsicht lassen sich Stürze jedoch vermeiden.