Auf die Räder, fertig, los

Radfahren erfreut sich großer Beliebtheit. Haben auch Sie die Sportart für sich entdeckt? Die VN haben nachgefragt.



“Radfahren macht einfach Spaß”
„Das Rad ist für mich unschlagbar. Für alle Terrains und Launen existieren Varianten und Möglichkeiten, es verbindet Sport mit Gesundheit, Lifestyle mit Beruf, Mobilität mit Entschleunigung und Natur mit einem besonderen Blickwinkel“, zeigt sich Simon Öhe, Geschäftsführer der Firma „dafür“ in Hohenems überzeugt. Der sportliche 39-Jährige ist täglich mit dem Rad unterwegs: „Radfahren macht einfach Spaß – egal, ob ich in der Mittagspause schöne Plätze am alten Rhein beradle oder nach der Arbeit dem Rhein entlang nach Hause fahre. Die Wetterbedingungen spielen für mich dabei keine Rolle.“
Mit Holland-Rad und Mountainbike unterwegs
Gleich drei Fahrräder nennt Silvia Ibele (50), Inhaberin Sonnenschein-Optik in Bludenz, ihr eigen: „Am Morgen starte ich mit meinem bequemen Holland-Rad in mein Geschäft. Mit meinem E-Mountainbike steht mir ein richtiges Spaß-Gerät zur Verfügung. Damit mache ich ausgedehnte Touren in die Berge und tanke gleichzeitig Kondition.“ Der Favorit der attraktiven Sportlerin ist jedoch ein altes Mountainbike: „Das steht jedoch in einem Schuppen auf einer Mittelmeerinsel. Ich freue mich darauf, dass ich – hoffentlich bald frisch geimpft – endlich wieder dorthin reisen kann.“
Begeisterter Mountainbiker
Für Günter Griesser (57), Geschäftsführer Naturfreunde Vorarlberg, entstand die Sehnsucht nach einem eigenen Fahrrad schon sehr früh: „Mit dem Rad konnte man in die Schule fahren, laufen war nicht so meines. In Bludenz gibt es eine sehr steile Straße hinauf zur Rungeliner Kirche. Irgendwann war es dann soweit, ich bekam ein rotes, gebrauchtes Damenrad von den Nachbarn geschenkt, allerdings konnte ich die Pedale noch nicht vom Sattel aus erreichen. Ich trainierte so lange, bis ich dann endlich das Kirchenportal erreichte. Mittlerweile bin ich seit 17 Jahren autofrei und besitze drei Fahrräder, natürlich nur Mountainbikes.“
“Genieße kleine Familientouren”
Die Autorin Sabine Grohs (52) ist vom Radfahren begeistert: „Als Kind war für mich ‚a Rädle‘ der Inbegriff von Freiheit, Lebensenergie und Geschwindigkeitsrausch. Jetzt nehme ich das Rad vor allem für kurze Wege, weil mir es sonst zu langsam geht.“ Am meisten genießt die agile Bludenzerin kleine Familientouren entlang von Flüssen oder um Seen herum: „Denn da habe ich Zeit zum Denken, zum strampelnd Denken, außer es fuxt mich die Schaltung. Radfahren bedeutet für mich: Den Wind um die Ohren pfeifen hören und spüren und sich frei fühlen: so ist Leben, eben.“