„Bin ein bisschen, Mama Starmania‘“

Menschen / 21.02.2021 • 18:42 Uhr
Arabella Kiesbauer führt auch diesmal durch den Wettbewerb. APA
Arabella Kiesbauer führt auch diesmal durch den Wettbewerb. APA

Arabella Kiesbauer moderiert auch die fünfte Staffel von „Starmania“.

Wien Kommenden Freitag startet nach über zehnjähriger Pause eine neue Staffel der Castingshow „Starmania“ auf ORF 1. Wie schon bei den ersten vier Ausgaben ist Arabella Kiesbauer als Moderatorin an Bord.

 

Sie haben bereits die ersten vier Staffeln „Starmania“ moderiert. Sind sie Ihnen in guter Erinnerung?

Kiesbauer In sehr guter Erinnerung. „Starmania“ hat damals, als es aus der Taufe gehoben wurde, meine Rückkehr nach Österreich besiegelt. Es war von der Konzeption bis zur ersten Show ein spannender Prozess. Wir waren hinter den Kulissen zwar alle vom Format begeistert, aber man weiß nie, ob das Publikum das dann genauso sieht.

 

Denken Sie, dass jetzt der richtige Zeitpunkt für ein Comeback der Show ist?

Kiesbauer „Starmania“ hätte ruhig weiterlaufen sollen. Der Erfolg anderer Castingformate in Deutschland hat gezeigt, dass sie ein ganz wichtiges Genre des Fernsehens sind.

 

64 Kandidaten singen bei „Starmania 21“ um den Sieg. Behalten Sie da noch den Überblick?

Kiesbauer Ich werde es so halten wie die Zuschauer: Mich von Sendung zu Sendung näher mit den Kandidaten befassen. Es geht ja nicht nur um Gesichter und Namen. Letztendlich wollen wir die Persönlichkeit und das Eigenständige eines jeden Kandidaten auch mithilfe von Einspielungen erfassen.

 

Manchmal setzt es harte Kritik für die Kandidaten. Geht Ihnen das zu Herzen?

Kiesbauer Ja. Die meisten Kandidaten sind doch sehr unbedarft, was ihre Bühnenerfahrung und ihren Umgang mit Kritik anbelangt. Ich bin ein bisschen zu „Mama Starmania“ geworden, weil ich gemerkt habe, ich muss ihnen Rückendeckung geben, damit sie lernen und hineinwachsen können.

 

Neu ist, dass Sie diesmal vor keinem Livepublikum moderieren. Müssen Sie sich dadurch umstellen?

Kiesbauer Es ist schon seltsam, weil derartige Shows im Großen und Ganzen von der Energie des Publikums leben. Letztes Jahr hatte ich als Moderatorin bei „The Masked Singer Austria“ Bedenken, ob es auch ohne Publikum funktioniert. Es ist aber gut gelaufen.