Generalsanierung von St. Arbogast läuft auf Hochtouren

Halbzeit auf Baustelle von Jugend- und Bildungshaus.
Götzis Im Jugend- und Bildungshaus St. Arbogast oberhalb von Götzis sind die Bauarbeiten derzeit voll im Gange. Die Generalsanierung läuft auf Hochtouren.

„Jetzt ist Halbzeit, über die Feiertage trocknet der Estrich, und danach geht es an den Innenausbau“, erzählt Geschäftsführer Daniel Mutschlechner.

Seit September 2022 arbeiten rund 50 Vorarlberger Unternehmen an der Erneuerung von Arbogast. „Während das bekannte Ortsbild gewahrt bleibt, werden die Innenräume neu gestaltet. Die Seminarräume und die Technik, die gesamte Gastronomie, die Aufenthaltsräume und die Büros. Saniert werden außerdem die Gästezimmer, die Kapelle und der Innenhof“, so Mutschlechner. Nach der Sanierung werde Arbogast „ein von Ästhetik und Schlichtheit geprägter Kraftort für alle bleiben, in seiner Anmutung aber einladender und zeitgemäßer sein“.

Saniert wird nach Plänen der Architekturbüros von Christian Lenz und Hermann Kaufmann, die dem Haus bereits vor gut 30 Jahren sein heutiges Erscheinungsbild verliehen haben.

Im Juni wird mit zwei Tagen der offenen Tür gefeiert. Das hauseigene Bildungsprogramm läuft aber bereits im April wieder an. Unter anderem mit den Gästen Ex-Vizekanzler Reinhold Mitterlehner, Philosophin Katharina Ceming, Publizist Armin Thurnher, Professor Heiko Roehl oder dem Unternehmensberater und Jesuitenpater Christian Marte.

Das Bildungshaus der Diözese Feldkirch wurde am 8. Dezember 1960 eröffnet. Bereits wenige Jahre später, von 1967 bis 1969, ging der Ausbau weiter. Die Gästehäuser 2 und 3 sowie die Kapelle wurden errichtet. Von 1991 bis 1993 entstand das Bildungshaus in seiner heutigen Form.