Klima verantwortlich für Hochwasser?

Leserbriefe / 30.07.2021 • 17:51 Uhr

Die reflexartige Zuweisung von Naturkatastrophen zum Klimawandel durch Medien, Parteien etc. treibt ungeahnte Blüten, obwohl wissenschaftlich betrachtet eine Zunahme des Hochwassertrends nicht feststellbar ist (Kennedy, Hoskins, Knutti etc.).

Die Ursache für den Klimawandel wird ausschließlich in dem vom Menschen ausgestoßenen CO2 gesehen. Klimaneutralität soll im Wesentlichen durch die Stillsetzung von Kohlekraftwerken geschehen. Der Stromausgleich soll über wetterabhängige und daher nur begrenzt lieferfähige Wind- und Solarstromanlagen erfolgen. 2020 wurden 37 Milliarden Tonnen CO2 von Menschen ausgestoßen, woraus sich über das Gewicht der Atmosphäre ein CO2-Zuwachs von nur 0,0005 Prozent errechnet. Der Gesamt-CO2-Gehalt lag 2020 jedoch bei 0,041 Prozent, d.h. 0,0405 Prozent CO2 wurden der Atmosphäre durch freiwerdendes CO2 aus den Ozeanen (CO2-Löslichkeit), Vulkanen, etc. zugeführt. Dies ist eine nachvollziehbare Rechnung und wäre dem IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change) anzuraten und nicht die Verbreitung von Angst vor dem Verglühen der Erde durch den vom Menschen verursachten CO2-Ausstoß. Basis für diese Aussage sind unzulängliche Klimamodelle, die nicht einmal die Vergangenheit nachvollziehen können. Eine Absenkung des vom Menschen verursachten CO2-Ausstoßes auf null – also minus 0,0005
Prozent – kann also bei einem Gesamtgehalt von 0,041 Prozent weder das Klima noch die Wahrscheinlichkeit der Ausbildung von Starkregen merklich beeinflussen.

Dr. Erhard Beppler, Bregenz