Gut Ding braucht Weile

Leserbriefe / 17.06.2021 • 18:58 Uhr

Das stimmt keineswegs für die
S-18-Asfinag-ldee. Diese ist, wie VN-Leser schreiben: „einschneidender Verlust der Lebensqualität“ „Schildbürgerstreich“, „zerstörerische Verbauung“,,,enormer Grünlandverbrauch“, „Wahnsinnsprojekt“ usw. Seit 1964 werken die Zuständigen an einer Autobahnverbindung Vorarlberg–Schweiz. Das Ergebnis ist bescheiden! Die „Experten“ hängen Prinzipien nach, die fragwürdig sind, ,,Anschluss St. Margrethen“, ,,unteres Rheintal“ usw. Die Autobahnverbindung A/CH ist für die Bevölkerung sowie wirtschaftlich und verkehrstechnisch wichtig. Einen „Naturstich“bietet Architekt Dipl.-Ing. Wolf Dieter Schwarz unter dem ,,Kummenberg“ an (Pläne sind vorhanden). Einige Argumente für die Lösung: nur 2,6 km (Kummenberg) statt 8 km; statt 1,5 Milliarden Euro nur 300 Millionen Euro ( 20 %); kein Grünlandverbrauch statt 18 ha; keine Lebensqualitätverminderung für die Bevölkerung (Trennung vom Erholungsraum); keine Lärmbelästigung, da Tunnel; Vermeidung der Verkehrskonzentration beim Messekreisverkehr.

Welche unserer im Vorarlberger Landtag vertretenen Parteien ist bereit, den Paragraf 2 unseres Raumplanungsgesetzes einzuhalten? Bundesstraßen werden durch den Bund finanziert, aber den Boden dafür stellen jeweils die Länder. In diesem Fall für die CP-Variante der Asfinag 18 ha Grünland von bester Qualität oder eine Röhre durch den Kummenberg. Wegen des Wegfalls der zwangsweise bei der Asfinagvariante entstehenden Einwände ist der Kummenberg-Tunnel schneller zu verwirklichen. Jedwede Lösung für die Autobahnverbindung wird ein Kompromiss sein, aber hoffentlich ein vom Hausverstand geprägter.

Kurt Amann, Dornbirn