Ich bitte um
Verständnis
Ich gehöre zu den Co-Architekten des S18-Folge-Verfahrens Mobil im Rheintal. Nachdem ich an allen drei Prozessen beteiligt war, die zum Scheitern der alten Trassenverordnung der S18 quer durch das Ried geführt hatten, engagierte ich mich maßgebend für den Neustart dieses Prozesses zur Lösung der Verkehrsprobleme des Unterlands. Gemeinsam mit meinen Kolleginnen hatte ich das Scheitern der Z-Variante aus naturschutzrechtlichen Gründen bereits vor acht Jahren vorhergesagt. Und dies damit kommentiert, dass, wer die Z-Variante sät, die CP-Variante ernten würde. Das ist nun genau so eingetreten. Seit Monaten forderten wir nach diesem erneuten S18-Desaster die sofortige Einberufung des dafür installierten Beratungsorgans, nämlich des sogenanntenRegionalforums (35-40 Personen). Unzählige Konferenzen haben in der Zwischenzeit online stattgefunden, mit durchaus größeren Teilnehmerzahlen. Veranstaltet wurden große Tagungen teilweise von der Landes-ÖVP, teilweise von Abteilungen des Landes. Wir forderten zu einer Online-Tagung auf. Vergeblich. Wir mussten Monate(!) auf die Einlösung eines Versprechens warten. Nun kann man an dieser Veranstaltung des Landes teilnehmen: Allerdings nur in Präsenz-Form. In Zeiten wie diesen, wo alle Ansteckungswerte im Land in die Höhe schnellen, soll man in so eine Art von Konferenz präsent hineingezwungen werden. Gleichzeitig online dazu ist nichts geplant. Mir ist diese Logik der Landesregierung nicht zugänglich.
Andreas Postner, Rankweil