Literatur begleitet durch die Stadt

Kultur / 28.10.2021 • 19:04 Uhr

Feldkirch „Der Puls der Kommunikation pocht heute vor allem auf Instagram, Facebook, WhatsApp, TikTok oder auch Snapchat und die Schlagzahl der Direct Messages, der Posts und Stories flutet unseren Alltag. Ich werde jedoch den Verdacht nicht los, dass die Sehnsucht, Trauer, Liebe oder auch Meeresluft, die sich auf Postkarten und in Briefen erzählen lässt, einfach nicht zwischen zwei Hashtags passen will“, schreibt Frauke Kühn, Geschäftsführerin von literatur:vorarlberg netzwerk. Umso schöner ist es, eine Postkarte oder gar einen handgeschriebenen Brief zu erhalten, mit der „Vorstellung, dass sich jemand Zeit und Ruhe genommen, die eigenen Gedanken geordnet und für mich aufs Papier gebracht hat“.

Dritter Band der „Paula“-Reihe

Die Reisen von Doyle, Rheticus oder Joyce waren verbunden mit dem Aufbruch ins Unbekannte, das häufig fremd blieb, doch manchmal zur zweiten Heimat wurde. Es müssen bedeutende Eindrücke gewesen sein, die ihnen widerfuhren. Davon zeugen die Briefe, die sie an Freunde und Verwandte schrieben und von denen manche nun den Weg in diesen dritten Band der „Paula“ fanden. Er zeigt wie lebendig die Literaturstadt Feldkirch ist und welche literarischen Schätze es hier zu entdecken gibt. Andrea Gerster, Carlos Peter Reinelt, Wolfgang Hermann und Antonie Schneider haben Briefe an Feldkirch geschrieben und Feldkirch – in den Worten Daniela Eggers – hat ihnen geantwortet. Philipp Schöbi erläutert die Briefe von Arthur Conan Doyle, Georg Joachim Rheticus und James Joyce. Ergänzt werden die literarischen Beiträge von kleinen Tipps und Anregungen für Stadtbesucherinnen und Besucher.

Der Titel der Bände leitet sich von Paula Ludwig (1900-1974) ab, der Schriftstellerin und bildenden Künstlerin, die in Feldkirch geboren wurde.

Dt asimagnatur, omnitat ibusda quae velenisit que consequo occum et autem reOlutOptatures et rem eos ipsandenis