TGS: „Wertschätzung ist das Um und Auf“

Vom ersten Tag an sind die Lehrlinge bei TGS in alle Abläufe eingebunden. Geschäftsführer Bernhard Nenning über Personalführung und die Lehrlingssituation bei TGS, Altach.
Stichwort: Fachkräftemangel. Was tun Sie, um Talente für sich zu gewinnen?
Wir sind in der glücklichen Lage, einen guten Ruf zu haben. Das liegt u.a. an den attraktiven Arbeitsbedingungen mit eigenem Fahrzeug, Werkzeug und gemütlichem Aufenthaltsraum. Wir schauen genau auf die Auslastung unserer MitarbeiterInnen. Da wir hauptsächlich im Servicebereich und weniger im Projektgeschäft tätig sind, hält sich der Druck in Grenzen. Am wichtigsten ist uns ein gutes Arbeitsklima. Wir arbeiten vernetzt und auf Augenhöhe. Das trägt auch dazu bei, dass MitarbeiterInnen neue MitarbeiterInnen werben.
Was zeichnet Ihr Unternehmen aus?
Wir bieten einen vollumfänglichen Service in der Gebäudetechnik: Service, Wartung, Erneuerung und Betreuung von Heiz-, Kühl-, Lüftungs-, Sanitär- und Elektrosystemen, Errichtung von PV-Anlagen und alternativen Energiesystemen sowie die dazugehörigen digitalen Services. Wir setzen auf langfristige Kundenbeziehungen und auf zufriedene, motivierte, top ausgebildete MitarbeiterInnen.
Was bieten Sie den ArbeitnehmerInnen?
Da wir ein breites Produktspektrum betreuen, brauchen wir SpezialistInnen für die unterschiedlichen Leistungen. Deshalb bilden wir unsere MitarbeiterInnen spezifisch für ihre Einsatzbereiche aus.
Worin liegt das Geheimnis optimaler Personalführung?
Wir haben eine flache Hierarchie und arbeiten abteilungsübergreifend. Wichtig ist mir, immer ein offenes Ohr für alle MitarbeiterInnen zu haben, Themen direkt zu besprechen und zu lösen. Ich denke, das ist auch der Grund, warum sie gerne und motiviert zur Arbeit kommen.
Wie sieht Ihr Onboarding aus?
Die neuen MitarbeiterInnen arbeiten vom ersten Tag an mit den „alten Hasen“, also unseren erfahrenen KollegInnen, zusammen. So lernen sie die verschiedenen Abläufe kennen, um nach einiger Zeit selbstständig Anlagen betreuen zu können.
Wie schaffen Sie es, dass High Potentials Ihnen die Treue halten?
Wertschätzung ist das Um und Auf. Zudem sind die Jobs abwechslungsreich, wir sind im ganzen Land unterwegs und haben Einblick in viele Betriebe. Weiterbildung – auf Wunsch auch bereichsübergreifend -, gute Bezahlung, Auto, Telefon, Tablet gehören dazu. Verschiedene Firmenevents schweißen uns als Team zusammen.
Motivation funktioniert am besten auf emotionaler Ebene, sagen Fachleute. Wie motivieren Sie die Jüngsten – Ihre Lehrlinge?
Sie sind Teil des Ganzen. Schon vor Abschluss der Ausbildung und nach der Führerscheinprüfung fahren sie ihr eigenes Auto. Selbständiges Arbeiten ist nicht nur erlaubt, sondern erwünscht. Bei Fragen ist immer jemand da. Das fördert den Teamgeist und die Freude an der Arbeit.
Was müssen künftige Lehrlinge haben?
Junge Leute, die sich für den Beruf wirklich interessieren, sich engagieren wollen und Lust haben, sich ständig weiterzubilden, sind bei uns richtig.
Bernhard Nenning
Geschäftsführer
Jahrgang: 1978
Ausbildung: HTL Maschinenbau, WMS Kunststofftechnik
Familie: verheiratet, zwei Söhne, eine Tochter
Hobbies: Wandern, Biken, Bergsteigen – sich in der Natur aufhalten