Ein Trio im Wandel der Zeit

Nach 50 Jahren und mehreren Umbesetzungen begrüßt das Musiktrio Mangold 3 den vielseitigen Allgäuer Musiker Ernst Netzer.
Hörbranz, Wangen Die Begeisterung für das Musizieren bleibt bei Gerhard und Elmar Mangold auch nach 50 Jahren stark und die Musik-Urgesteine fanden nach turbulenten Jahren zurück zum „Normal-Modus“.

Nicht allein die Pandemie setzte der Gruppe zu: Auch die Umbesetzung im Trio Mangold 3 war eine Herausforderung. „Horst Schützenberger hinterließ eine bedeutende Lücke, nicht nur in musikalischer Hinsicht“, reflektiert Gerhard Mangold über ihren „Dritten Mann“, der zehn Jahre mit ihnen auftrat, 2019 schwer erkrankte und im Vorjahr verstarb.

Erfahrene Musiker mit Talent
Mit Ernst Netzer kam ein erfahrener Musiker ins Team, und Gerhard Mangold ist begeistert: „Er passt perfekt zu uns.“ Bei einem Blick auf Netzers Lebenslauf könnte man sich fragen, wie er zu einer Band im Leiblachtal kam. Doch der 61-jährige Allgäuer gibt eine einfache Antwort: Er liebt es, unplugged zu spielen, besonders mit zwei Partnern, die ebenfalls musikalisches Talent haben.

Obwohl Musik nicht mehr den zentralen Stellenwert in Netzers Leben hat, denn auch die Jagd hat es ihm angetan, engagiert er sich mit Hingabe bei Mangold 3, denn „so viel Zeit muss sein.“

Dies erfreut besonders die Mangold-Brüder: „Gute Kontrabass-Spieler sind selten“, bemerkt Bandleader Gerhard Mangold und sieht die Zukunft von Mangold 3 gesichert. STP
