HAK Feldkirch „entführte“ beide Awards aus Bezau

Team der Montfortstadt präsentierte beim Landesfinale die beste Diplomarbeit.
Bezau Diplomarbeiten sind seit vielen Jahren verbindlicher Bestandteil der Matura an der Handelsakademie – und für die besten Arbeiten der Vorarlberger Handelsakademien gibt es einen sportlichen Vergleich, bei dem die Schulen ihre besten zwei Teams ins Rennen schicken, um sich einer hochkarätigen Jury zu stellen. Diese öffentliche Veranstaltung, bei der auch die Besucher ihren Publikumssieger küren können, findet im Wechsel an den Schulstandorten statt. Turnusmäßig waren heuer die Bezauer Wirtschaftsschulen als Ausrichter an der Reihe.

Qual der Wahl für die Jury
Die Qualität der präsentierten Arbeiten machte es der international besetzten Jury – Univ.-Prof. Claudia Brauer (MCI Innsbruck), Friederike Metzler-Koll (Universität Liechtenstein), Markus Federau (FH Vorarlberg), Bernhard Bereuter (AMS Vorarlberg) und Stefan Fischnaller (VHS Götzis) – nicht leicht, die besten der Besten zu küren.
Eingeleitet wurde die festliche Veranstaltung in der Aula der Bezauer Schule mit einem musikalischen Beitrag von Kilian Lutz aus der dritten HLT-Klasse, und dann ging es vor etwa 80 Gästen zur Sache. Die Finalisten hatten für ihre Präsentation sieben bis zehn Minuten Zeit und zogen dabei alle Register der technischen Unterstützung. Schon im Vorfeld der Präsentation hatte die Jury Canvas (Übersichtsblatt mit den wichtigsten Aspekten der Arbeit grafisch und textlich durch die Gruppen dargestellt) sowie ein kurzes Referenzschreiben durch die Projektbetreuer sowie die schriftlichen Arbeiten gesichtet.

Bei der Preisverteilung wurden die Preise von Otto Natter (Kuratorium der BWS und Raiba-Direktor), Claudia Brauer (Sprecherin der Jury) und Manfred Hämmerle (Sprecher der HAKs) übergeben.

Als Gewinner des HAK@wards entführte das Team aus Feldkirch die Trophäe aus Bezau. Moritz Burtscher, Faruk Alici und Simon Köck überzeugten mit der APP „HeartChart – Bevor es zu spät ist“. Damit kann man als Privatperson selbst mithilfe eines Zusatzgeräts seine Herzfrequenz messen. Auf Platz zwei landeten Veronika Dragaschnig, Luisa Felder und Ida Meusburger aus Bezau. Ihre Arbeit befasste sich mit dem Image der Lehre und den Möglichkeiten für Betriebe, neue Fachkräfte zu gewinnen. Auf dem dritten Platz teilten sich ex aequo die Teams aus Bregenz den Preis: Bianca Kaufmann, Lizanne Berkmann und Susanna Kaufmann mit der Diplomarbeit „Damit das Windrädle sich weiterdreht!“ (Marketing für einen regionalen Secondhandshop) sowie Anna Büchele, Sandro Rothmund, Katharina Feichtinger, Patrick Cerny und Tyron Gabriel mit „Neostax – Web-App zur Transaktion digitaler Vermögen“. Den Publikumspreis, bei dem alle Anwesenden mitstimmen konnten, sicherten sich Leonie Gutschner, Andjela Gaspar, Michelle Brduscha und Alina Hajoyan mit ihrem Projekt „Geben für Leben – Eventmanagement, Fundraising & Sponsoring im NPO-Bereich“ von der HAK Feldkirch. STP