Bilder der Mariexner Künstlerin Lisa Egger im Haus der Begegnung
Ausstellung mit feierlicher Eröffnung durch den Landtagspräsidenten.
frastanz Anlässlich des 40-jährigen Todestages der Vorarlberger Künstlerin Lisa Egger (1895 bis 1983) und zum Erhalt regionaler Kunst werden an diesem Wochenende einige ihrer Werke im Haus der Begegnung am Kirchplatz in Frastanz ausgestellt. Die Ausstellung wird durch Landtagspräsident Harald Sonderegger eröffnet und von einem feierlichen Begleitprogramm umrahmt.
Lisa Egger wohnte und wirkte in Mariex, einer Parzelle der Marktgemeinde Nenzing. Die bescheidene und talentierte Künstlerin hat sich vor allem Sagen-, Landschafts- und Naturbildern verschrieben. Oft wählte sie für ihre Bilder typische Motive aus dem Walgau – beispielsweise die „Frastner Schneggen“. Herausragend ist vor allem auch die Vielseitigkeit der Autodidaktin. Von Bleistift- und Federzeichnungen über Öl bis hin zu Aquarellbildern verschiedenster Motive reicht das Repertoire der nach und nach erblindeten Künstlerin. Die Ausstellung im Haus der Begegnung blickt auf das eindrucksvolle Schaffen von Lisa Egger zurück und möchte allen Interessierten einen Zugang zu ihren Werken ermöglichen.
Die Eröffnung findet morgen, Freitag, den 27. Oktober, von 16 bis 20 Uhr mit Landtagspräsident Harald Sonderegger und weiteren geladenen Gästen aus Politik, Kultur und Wirtschaft sowie Interessierten aus nah und fern statt. Zu diesem Anlass wird auch eine „Lisa Egger“- Skulptur von Kunstschmied Hugo Bertsch aus Frastanz enthüllt.
Am Samstag, den 28. Oktober ist die Ausstellung von 10 bis 12 Uhr und von 14 bis 18.30 Uhr geöffnet. Nachmittags um 14 Uhr findet ein moderiertes Erzählcafé mit verschiedenen Personen, die Lisa Egger noch persönlich gekannt haben, statt. Zwischendurch liest Maria Etlinger, Mundartautorin aus Roßnis, ausgewählte Texte. Am Sonntag, den 29. Oktober ist die Ausstellung von 10.30 bis 18 Uhr geöffnet.