Defekte Verhütungsspirale

Gesund / 26.02.2021 • 09:57 Uhr

Wien Nachdem es bei der Verhütungsspirale des spanischen Medizinprodukteherstellers Eurogine vermehrt zu Brüchen der Seitenarme gekommen ist, hat der österreichische Verbraucherschutzverein (VSV) eine Sammelklage initiiert. Mehrere Hundert Betroffene haben sich demnach bereits gemeldet.

Die Firma Eurogine stellt diese Verhütungsspiralen her und lieferte in 50 verschiedene Länder; so auch nach Österreich. Bei einer Reihe von Produkten führt ein Materialfehler dazu, dass die Arme der Spiralen brechen können. Das kann bei der Kontrolle oder Entnahme passieren. Aber es gibt auch Spontanbrüche, zum Beispiel während der Regelblutungen. In Österreich und Deutschland gibt es bereits Produktwarnungen, in Frankreich wurde der Vertrieb überhaupt verboten, informierte der VSV.