Gastfreundlich und wertschätzend

Arbeitsplatzqualität. Die Tourismusbranche in Vorarlberg bietet Sicherheit und viele Chancen. Die hohe Arbeitsplatzkultur bildet die Basis für zufriedene Mitarbeiter.
Der Tourismus boomt weltweit und wird auch hierzulande weiter wachsen. Die Menschen hinter der Dienstleistung schenken Freude: ob beim schmackhaften Mittagsmenü im Gasthof, dem Espresso zwischendurch im Café oder einem ausgedehnten Dinner im Restaurant. Gute Gastgeber verwöhnen Menschen und tun Ihnen Gutes, damit sie sich noch lange und mit Freude an den Besuch zurückerinnern. Wer den Kontakt mit anderen schätzt, kommunikativ und kreativ ist, hat in Vorarlbergs Tourismusbranche beste Chancen auf eine erfüllende Berufslaufbahn. Gearbeitet wird vielfach in familiengeführten Betrieben, in denen man gut aufgehoben ist und auf ein starkes soziales Netz bauen kann.
Dienstleister auf Augenhöhe
Mehr denn je wird in Vorarlberg Dienstleistung auf Augenhöhe erbracht. Ausgezeichnete Arbeitgeber sorgen für gute Arbeitsplätze: Die Mitarbeiterzufriedenheit ist messbar hoch, zahlreiche Betriebe unterwerfen sich dem strengen Zertifizierungsprozess „Great Place to Work“ um auch bei den Mitarbeitern ihre Positionierung als Toptourismusbetrieb zu untermauern. In solchen Betrieben lässt sich auch gutes Geld verdienen, generell ist die Bezahlung im Vergleich zu anderen Branchen konkurrenzfähig, verweisen Vertreter der Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft auf die Einkommenssituation. Nicht vergessen darf man auf Sonderleistungen wie Unterkünfte, Verpflegung und Trinkgelder, welche das monatliche Einkommen noch attraktiver machen.
Krisensichere Arbeitsplätze
Die Digitalisierung ist im Tourismus längst angekommen – doch führt sie nicht zum Verlust von Arbeitsplätzen, sondern zu verbesserten Abläufen. Weder Koch, Rezeptionisten noch Servicekräfte werden einfach durch Roboter ersetzt. Hochwertige Dienstleistung ist auch in Zeiten von Self-Order-Systemen höchst gefragt. Die Digitalisierung dient der Vereinfachung von Abläufen. Dies beginnt bei digitalen Buchungstools, geht über Mitarbeiter-Apps bis zu cleveren Bonierungssystemen und digitalen Rezeptverwaltungen in Hotelküchen etc. Auch in Sachen Arbeitszeit hat sich für die Mitarbeiter der Tourismusbranche viel getan. So bietet Hannes Handle, Inhaber der „Zeitgenuss“-Gastronomiebetriebe in Dornbirn eine Fünf-Tage-Woche ohne Teildienste in der heimischen Gastronomie. Handle: „Wir waren einer der ersten „Great Place to work“-Betriebe im Land Vorarlberg, pflegen eine familiäre Atmosphäre und freuen uns jeden Tag, mit unserem 50-köpfigen Team unsere Kunden kreativ und motiviert zu betreuen.“
Mehr Lehrlinge und Schüler
In der Ausbildung hat sich viel getan. Die Branche verzeichnet Zuwächse in den touristischen Lehrberufen (2019: 508 Lehrlinge) und das obwohl mit der GASCHT (Gastgeberschule für Tourismusberufe) neben den Tourismusfachschulen eine zusätzliche und gänzlich neue Tourismusausbildung angeboten wird. „Das ist ein erfreulicher Zuwachs an jungen Menschen, die sich für den Tourismus interessieren“, erklärt Elmar Herburger als Obmann der Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft. Die vielseitige, moderne und österreichweit einzigartige Ausbildung in der neuen GASCHT kombiniert Schule und Praxis in ausgewählten Betrieben sowie spannende Module und externe Bildungsstandorte. GASCHT-Schülerin Melissa Hager, die ihre Praxiszeit u.a. im Almhof Schneider Lech und in der Sonne Mellau absolvierte und nun ihre Lehrzeit in der Krone Lech absolviert: „Ich möchte mich einmal selbstständig machen, aktuell liegt mein Fokus beim Kochen. Besonders gut gefällt mir die Patisserie. Was mich an meiner Ausbildung fasziniert, ist die Freiheit der Kreativität, etwas Schönes und Köstliches auf den Teller zu zaubern.“
Ein Beruf mit Zukunft, in dem Gastfreundschaft, Respekt und Wertschätzung zelebriert werden.
