„Über den Tellerrand auch hinausschauen“

Feldkrich. „Meine erste Begegnung war wohl, als ich damals mit sechs Jahren mit meiner Mama in Thüringen die Passionsspiele besucht habe. Als wir dann mit dem Postauto nach Hause gefahren sind, hab ich die ganze Zeit geweint und gefragt: ,Warum habt ihr denn den ans Kreuz geschlagen?‘ Ansonsten bin ich mit der Natur aufgewachsen, mit der Stille und Ruhe, und das hat für mich auch viel mit Kunst und Kultur zu tun – das Kultivieren einer Landschaft. Da ist der Ursprung.
Und dann muss man halt rausgehen und nicht hängen bleiben, muss über den Tellerrand schauen, später kann man wieder zurückkommen und arbeiten.“ Dietmar Nigsch, Projekttheater & Walserherbst