Arten verbreiten sich

Wissen / 17.02.2017 • 13:38 Uhr

wien. Ob Pflanzen, Tiere, Pilze oder Mikroben: Weltweit sind immer mehr von Menschen verschleppte Lebewesen außerhalb ihrer ursprünglichen Verbreitungsgebiete zu finden, fanden Wiener Forscher mit Kollegen heraus. Ein Ende des Trends sei nicht in Sicht. Die Wissenschafter rechnen sogar mit einem in Zukunft noch stärkeren Vormarsch gebietsfremder Arten. Die Forscher um Franz Essl vom Department für Botanik und Biodiversitätsforschung der Universität Wien haben eine Datenbank mit 45.813 Erstfunden von 16.926 Arten in fremden Gebieten erstellt und die zeitliche Entwicklung der Invasionen seit 1492 untersucht.

Dieser Zeitpunkt gilt durch die Entdeckung Amerikas durch Kolumbus als Start der Globalisierung und des weltumfassenden Handels.