Tausende nach Hochwasser auf Philippinen auf der Flucht

Welt / 22.11.2023 • 22:41 Uhr
43.000 Menschen mussten wegen der Überflutungen ihre Häuser verlassen. afp
43.000 Menschen mussten wegen der Überflutungen ihre Häuser verlassen. afp

Manila Heftige Regenfälle haben im Zentrum der Philippinen schwere Überschwemmungen verursacht. Wie die Behörden am Mittwoch mitteilten, kam durch das Hochwasser mindestens ein Mensch ums Leben. Zehntausende Menschen mussten aus ihren Häusern fliehen. Zu den am schwersten betroffenen Provinzen des südostasiatischen Inselstaates gehört Nord-Samar. Dort waren Rettungskräfte mit Schlauchbooten in mehreren Städten und Dörfern unterwegs, um Menschen zu retten, die festsaßen. In der Region hatte es zuvor eine Woche lang geregnet. In der Provinzhauptstadt Catarman fiel bis Dienstagmorgen binnen 24 Stunden noch deutlich mehr Regen als sonst in einem Monat. Das Wasser verwandelte Straßen in Flüsse und überflutete Einkaufszentren, Geschäftsgebäude und Wohnhäuser. Nach Angaben der nationalen Katastrophenschutzbehörde mussten mehr als 43.000 Menschen ihre Häuser verlassen.