Unruhen in Peru beeinträchtigen zunehmend den Tourismus

Lima In Peru wirken sich die anhaltenden Proteste gegen Präsidentin Dina Boluarte zunehmend auf den für das Land wichtigen Tourismus aus. Am Wochenende wurden wegen unterbrochener Eisenbahnverbindungen rund 400 Touristen aus der Gegend der geschlossenen Inka-Ruinenstadt Machu Picchu evakuiert. Die bei Reisenden aus aller Welt beliebte Weltkulturerbestätte Machu Picchu war zuvor nach Angaben des peruanischen Kulturministeriums „wegen der sozialen Lage und zum Schutz der Unversehrtheit der Besucher“ geschlossen worden.
Im Zuge der Proteste war der Zugang zu Machu Picchu bereits wiederholt eingeschränkt worden. Bereits Mitte Dezember waren hunderte ausländische Touristen rund um Machu Picchu festgesessen. Das österreichische Außenministerium rät von nicht notwendigen Reisen nach Peru ab.