Toter Bub in Tirol: Obduktion ­bestätigt Ertrinken, keine Gewalt

Welt / 29.08.2022 • 22:40 Uhr
Der Tatortbereich wurde bereits abgesucht – ohne Erfolg.  apa
Der Tatortbereich wurde bereits abgesucht – ohne Erfolg.  apa

St. Johann in Tirol, Innsbruck Im Fall des sechsjährigen Buben, der Sonntagfrüh im Zuge einer Suchaktion tot in der Kitzbüheler Ache in St. Johann in Tirol gefunden worden war, hat eine am Montag durchgeführte Obduktion Ertrinken als Todesursache bestätigt. Zudem fanden sich keine Hinweise auf eine Gewalteinwirkung, die dem Kind vor dem Unfall zugefügt worden sein könnten, teilte die Polizei mit. Der Vater, der zuvor mit einer Flasche bewusstlos geschlagen worden war, konnte noch nicht einvernommen werden.

LKA-Leiterin Katja Tersch sagte der APA am Vormittag, dass es vorerst noch „keinen Hinweis oder konkreten Verdacht“ auf den Täter gebe. Der „unmittelbare und erweiterte Tatortbereich“ sei bereits abgesucht worden, allerdings verlief diese Suche negativ. Nachdem der Vater bewusstlos geschlagen worden war, dürfte der Sechsjährige nach Angaben der Ermittler selbstständig aus dem Kinderwagen gestiegen und in die Ache gestürzt sein.