Zahl der Todesopfer nach Taifun auf den Philippinen auf 388 gestiegen

Welt / 27.12.2021 • 22:41 Uhr
Hunderttausende Menschen wurden durch „Rai“ obdachlos. AP
Hunderttausende Menschen wurden durch „Rai“ obdachlos. AP

Manila Nach dem Super-Taifun “Rai” ist die Zahl der Todesopfer auf den Philippinen auf mehr als 380 gestiegen. Mittlerweile seien 388 Tote gefunden worden, teilte die Zivilschutzbehörde am Montag mit. 60 Menschen würden nach dem schweren Unwetter von Mitte Dezember weiterhin vermisst. Hunderte Menschen erlitten Verletzungen.

“Rai” hatte das Zentrum und den Süden der Philippinen am 16. und 17. Dezember mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 195 Stundenkilometern getroffen. Der Taifun fegte Dächer von Häusern und riss Strommasten und Bäume um. Hunderttausende Menschen in dem südostasiatischen Land wurden obdachlos. Mehr als 300.000 von ihnen waren am Montag noch in Notunterkünften untergebracht.

Der Zivilschutz teilte mit, mehr als vier Millionen Menschen in 430 Städten und Dörfern erhielten nun Hilfsgüter wie Kleidung, Lebensmittel und Trinkwasser.