Hoffnung auf baldiges Ende des Vulkanausbruchs auf La Palma

Welt / 10.12.2021 • 21:42 Uhr
Seit dem Ausbruch des Vulkans wurden bislang fast 2900 Gebäude zerstört. AP
Seit dem Ausbruch des Vulkans wurden bislang fast 2900 Gebäude zerstört. AP

Santa Cruz de La Palma Der Vulkan auf La Palma ist vor 82 Tagen ausgebrochen und ist somit der zweitlängste Ausbruch in der Geschichte der Kanaren-Insel. Schon am Sonntag kann der namenlose Berg am Gebirgszug Cumbre Vieja jedoch den Rekord einstellen, den der Vulkan Tehuya nach Angaben des Geographischen Instituts Spaniens (IGN) seit 1585 mit einer Dauer von 84 Tagen hält.

Unterdessen wächst jedoch die Hoffnung auf ein baldiges Ende des Albtraums. „Die Aktivität ist derzeit gering und scheint darauf hinzudeuten, dass der Vulkan in die Endphase tritt. Sicher kann man aber nie sein“, wurde der Sprecher des Vulkanologischen Instituts Involcán, David Calvo, am Freitag in der Zeitung „El Mundo“ zitiert. Der kanarische Regionalpräsident Ángel Víctor Torres hatte zuvor erklärt: „Man sagt uns, es gebe wissenschaftliche Indizien dafür, dass es vor Ende des Jahres vorbei sein könnte. Wir hoffen, dass es sobald wie möglich passiert, lieber morgen als übermorgen.“