Österreich im Schneechaos

Wintereinbruch sorgte für zahlreiche Unfälle und Verkehrsbehinderungen.
Wien, St. Pölten, Eisenstadt Ein heftiger Wintereinbruch hat in der Nacht auf Donnerstag Österreich großteils in Weiß getaucht und zu Verkehrsbehinderungen und zahlreichen Unfällen – vor allem im Frühverkehr – geführt. In Niederösterreich, Kärnten, Tirol und Vorarlberg gilt zudem erhöhte Lawinengefahr.
In Niederösterreich führte der Schnee zu zahlreichen Verkehrsunfällen. Mehrere Fahrzeuge mussten geborgen werden. Der Schwerpunkt der bis Mittag etwa 140 Einsätze lag den Angaben zufolge im Bezirk Hollabrunn und südlich von Wien. In der Bundeshauptstadt musste die Berufsfeuerwehr wegen Unfällen etwa 15 Mal ausrücken. Neben Auffahrunfällen schlitterte in Donaustadt auf der schneeglatten Straße ein Linienbus um sechs Uhr morgens gegen einen Mast. Der Lenker und acht Fahrgäste wurden bei dem Unfall verletzt, einer davon schwer. Aber auch im Burgenland und der Steiermark sorgten die Wetterverhältnisse für Chaos auf den Straßen. Die Einsatzkräfte mussten in der Nacht sowie in der Früh aufgrund des starken Schneefalls mehrfach wegen Fahrzeugbergungen ausrücken.
Umgestürzte Bäume
Zu massiven Verkehrsbehinderungen kam es auch in Kärnten: Wie die Landesalarm- und Warnzentrale mitteilte, wurden in der Früh rund 40 Einsätze verzeichnet. Einerseits mussten hängengebliebene oder von der Fahrbahn abgekommene Fahrzeuge geborgen werden, andererseits versperrten oft wegen der Schneelast umgestürzte Bäume die Straßen. Auch im Zugverkehr kam es zu Behinderungen. Gegen Mittag wurde auf der Drautalstrecke zwischen Greifenburg und Steinfeld im Drautal ein Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet.

Der Wintereinbruch sorgte für große Schneemengen. Bei einem Busunfall in Wien wurden neuen Menschen verletzt. APA