Suche nach Überlebenden nach Vulkanausbruch auf Java

Welt / 06.12.2021 • 22:46 Uhr
Rettungsmannschaften suchen weiter nach Überlebenden. afp
Rettungsmannschaften suchen weiter nach Überlebenden. afp

sumberwuluh Zwei Tage nach dem gewaltigen Vulkanausbruch auf der indonesischen Insel Java haben Rettungskräfte am Montag mit bloßen Händen die Leiche eines 13-jährigen Jungen aus Trümmern und Schlamm gegraben. Die Behörden gaben die Zahl der Todesopfer beim Ausbruch des Semeru mit mindestens 22 an, nach 27 Vermissten werde noch gesucht. Fast 3000 Häuser seien beschädigt worden. 56 Menschen seien in Krankenhäuser gebracht worden, überwiegend mit Verbrennungen.

Der Semeru hatte am Samstag nach heftigen Regenfällen unerwartet Asche bis zu 12 000 Meter in die Luft geschleudert, brennendes Gas und Lava flossen die Abhänge des höchsten Vulkans der Insel Java herunter. Mehrere Dörfer im Bezirk Lumajang der Provinz Ost-Java waren mit Asche und Vulkangestein bedeckt. 

Mehr als 1700 Dorfbewohner brachten sich in behelfsmäßigen Notunterkünften in Sicherheit.