Überlebender aus sibirischer Kohlemine gerettet

Kemerowo Rettungstrupps haben einen Tag nach dem verheerenden Bergwerksunglück in Russland einen Überlebenden gefunden. Der Mann sei ins Krankenhaus gebracht worden, teilte der Gouverneur der Region Kemerowo, Sergej Ziwiljow, am Freitag mit. Mit weiteren Überlebenden rechne er aber nicht. Bei einer Methangasexplosion in der Kohlemine waren am Donnerstag mehr als 50 Menschen getötet worden.
Die Rettungskräfte waren zunächst davon ausgegangen, dass es keine weiteren Überlebenden gibt. Der amtierende Notfallminister Alexander Tschuprijan sagte, bei dem dann doch gefundenen Mann handle es sich um einen Retter, den man schon für tot gehalten habe.
Wegen Explosionsgefahr und giftiger Dämpfe, die ein Brand in der Kohlemine freisetzte, hatte der Rettungseinsatz unterbrochen werden müssen. Mit jeder Minute, die verstrich, schwand die Hoffnung, noch jemanden lebend zu finden.