Pandemie und Chat-Affäre prägen Suche nach “Wort des Jahres”

graz 3G, Chatprotokolle, Impfdurchbruch und Schattenkanzler – die Coronapandemie und die Chat-Affäre prägen die diesjährige Suche nach dem „Wort des Jahres“. Auch bei der Wahl des „Unwortes des Jahres“ – vorgeschlagen sind u.a. „Erinnerungslücken“, „Herdenimmunität“ und „Impfskeptiker“ – und des „Spruchs des Jahres“ dominieren diese Themenkomplexe. Mit „Klimaticket“ hat sich zumindest ein Kandidat abseits der beiden Top-Themen eingeschmuggelt.
2020 setzte sich beim „Wort des Jahres“ der „Babyelefant“ gegen „Corona“ durch, beim rot-weiß-roten Unwort ließ „Coronaparty“ das „Social Distancing“ hinter sich.
Jugendwort des Jahres
Beim „Jugendwort des Jahres“ stehen „cringe“ (peinlich), „flexen“ (die Muskeln anspannen), „lit“ (Verstärkung für super), „same“ (Ausdruck von Empathie), „sheesh“ (Ausdruck für Erstaunen) und „sus“ (Kurzform für suspicious, dt. suspekt) zur Wahl. Die Wörter des Jahres werden am 2. Dezember bekannt gegeben.