Schwerer Tropenstrum forderte Todesopfer auf den Philippinen

Manila Ein schwerer Tropensturm ist über Teile der Philippinen gezogen und hat Erdrutsche und Sturzfluten ausgelöst. Mindestens elf Menschen seien getötet worden, sieben weitere würden vermisst, teilte der nationale Katastrophenschutz am Dienstag mit. Betroffen waren unter anderem die Provinzen Benguet und Cagayan auf der Hauptinsel Luzon sowie die Inselprovinz Palawan im Westen. Die meisten Opfer sind den Angaben zufolge von Erdrutschen verschüttet worden oder ertrunken. Der Tropensturm “Kompasu”, der auf den Philippinen “Maring” genannt wird, war laut Wetteramt mit Böen bis 125 Kilometern pro Stunde vor allem über den Norden des südostasiatischen Inselstaates gezogen. Die Behörde warnte wegen heftiger Regenfälle in der Region vor weiteren Überschwemmungen und möglichen Erdrutschen. Der bisher schlimmste Taifun auf den Philippinen – “Haiyan” – hatte im November 2013 mehr als 6300 Menschen das Leben gekostet. Vier Millionen Menschen mussten fliehen.