Papua-Neuguinea sucht dringend Käufer für Luxusautos

Welt / 01.10.2021 • 22:43 Uhr
Papua-Neuguinea bleibt auf seinen Luxusautos sitzen. AP
Papua-Neuguinea bleibt auf seinen Luxusautos sitzen. AP

Port Moresby Im Jahr 2018 hat der verarmte Pazifik-Staat Papua-Neuguinea für den Asien-Pazifik-Gipfel in der Hauptstadt Port Moresby im Ausland zahlreiche Neuwagen bestellt, um ranghohe Gäste sicher zwischen den verschiedenen Tagungsorten hin- und herzufahren. Unter den Luxusautos waren auch 40 Maserati Quattroporte – Preis pro Auto rund 120.000 Euro. Die Anschaffung sorgte für viel Kritik. Doch der Kauf wurde mit dem Argument gerechtfertigt, dass die Autos nach dem Gipfel „wie warme Semmeln“ weggehen würden.

Doch drei Jahre später die Ernüchterung – erst zwei Stück wurden verkauft. Die Regierung von Papua-Neuguinea sucht nun händeringend nach Käufern. Finanzminister John Pundari bezeichnete die Anschaffung im Nachhinein als großen Fehler, wie er gegenüber Papua-Neuguineas Zeitung „Post Courier“ sagte. Den Verkauf der Luxusautos habe man sich leichter vorgestellt.